Donnerstag, 21. Juni 2018
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Rohrbachs neue Ortsdurchfahrt ist fertig saniert – und seit gestern auch offiziell eingeweiht

Schluss mit Lärm, Staub und weiten Wegen

Rohrbach
erstellt am 03.11.2014 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 22:05 Uhr | x gelesen
Rohrbach (PK) Jahrelang ist die Rohrbacher Ortsdurchfahrt eine einzige Baustelle gewesen. Jetzt sind die Bagger aus dem Bereich von der Bahnhofstraße bis zur Ottersrieder Straße vorerst verbannt. Gestern wurde die schon länger frei befahrbare Straße offiziell eröffnet.
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Rohrbach: Schluss mit Lärm, Staub und weiten Wegen
Das Band ist durchschnitten: Die Rohrbacher Ortsdurchfahrt wurde gestern nach jahrelanger Sanierung offiziell eröffnet - Foto: A. Ermert
Rohrbach

Die Freigabe für den Verkehr ist nicht Neues mehr. Aber die kirchliche Segnung im Rahmen des kleinen Festaktes war dann doch was Besonderes. Stellvertretender Landrat Anton Westner (CSU), Bürgermeister Peter Keck (SPD) und zahlreiche Gemeinderäte kamen, um Pater Johann und dem evangelischen Pfarrer Michael Baldeweg bei der Segnung zu sehen. Kathrin Geißelmaier, die bei der Regierung von Oberbayern für die Förderung regionaler Straßenbaumaßnahmen zuständig ist, Vertreter des Landratsamtes und der Rohrbacher Gemeindeverwaltung wollten ebenso mitfeiern wie eine Delegation des Ingenieurbüros Wipfler und der ausführenden Baufirma Schelle.

Westner bedankte sich bei jenen, die durch die Arbeiten Lärm, Staub und weite Wege in Kauf nehmen mussten. „Dies ist ein freudiger Anlass für die Gemeinde, den Landkreis und alle, die diese Straße nutzen. Er ging auf die Kosten in Höhe von 1,95 Millionen Euro ein (reine Baukosten 1,75 Millionen). Etwa 1,15 Millionen Euro bezahlt der Landkreis, etwa 600 000 Euro die Gemeinde. Insgesamt gab es Fördermittel in Höhe von 865 000 Euro.

Wie Westner mitteilte, wurde im Jahr 2008 mit der Planung begonnen. Der Auftrag für alle vier Bauabschnitte ging an die Firma Schelle. Begonnen wurde im Jahr 2010, abgeschlossen wurde die Maßnahme erst heuer. Einige Daten zur Baustelle: Sie war 1,8 Kilometer lang, die Straßenfläche 11 000 Quadratmeter groß und die Betonpflasterfläche betrug 5600 Quadratmeter. „Ich freue mich, dass der Ausbau gut verlaufen ist und die Kreisstraße optimal verbessert wurde. Der Verkehrsfluss ist jetzt sicherer und reibungsloser“, sagte Westner. Bürgermeister Keck bedankte sich bei allen Anwesenden für die geleistete Arbeit. Besonderer Dank ging an seinen Vorgänger Dieter Huber. Er ging ebenfalls auf die Geduld der Anwohner ein, die während der langen Bauphase sehr strapaziert wurde.

Wie Keck ausführte, begannen die Arbeiten im Jahr 2003 mit dem Bau der Bahnunterführung. Später folgte die Hochwasserfreilegung. „Jetzt können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein“, fügte er an. Denn im selben Zug wurden die Kanal- und Wasserleitungen erneuert, in den Gehwegen das Kabel für die Breitbandversorgung verlegt, die Grünanlage um den Maibaum angelegt und die Kreuzung vor dem Kriegerdenkmal entschärft. „Alles eingerechnet wurden hier 2,25 Millionen Euro verbaut. Aber der Aufwand hat sich auf alle Fälle gelohnt“, teilte Keck noch mit.

Von Anna Ermert
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