Donnerstag, 21. Juni 2018
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Pfarrer Michael Schwertfirm über die Zukunft des Reichertshofener Pfarrhauses

Leerstand im Pfarrhaus

Reichertshofen
erstellt am 13.03.2018 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 17.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Reichertshofen (DK) Als "schönstes Haus von ganz Reichertshofen" bezeichnete Geistlicher Rat Josef Dunau einst das Reichertshofener Pfarrhaus der Pfarrei St. Margaretha aus dem Jahr 1913. Derzeit steht es aber leer.
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Pfarrhaus Reichertshofen - was wird aus ihm?
Vogl, Verena, Reichertshofen - L (Vogl, Verena, Reichertshofen - L)
Reichertshofen

Seit Installation der neuen Pfarreiengemeinschaft im September 2017 ist die Pfarrwohnung des 2016 außen renovierten Jugendstilgebäudes unbenutzt. Die Frage, was damit geschehen soll, beschäftigt derzeit viele Bürger in Reichertshofen.

"Die Wohnung ist in der jetzigen Situation für den zweiten Priester in der Pfarreiengemeinschaft gedacht", sagte Pfarrer Michael Schwertfirm im Gespräch mit unserer Zeitung. "Es gab bei uns nun den Sonderfall, dass Pater Purainer Ordensmann ist und in der Oase Steinerskirchen wohnt. Er ist seit einem Vierteljahr im Krankenstand." Bei der Visitation durch Weihbischof Florian Wörner stellte Pfarrer Schwertfirm den Gläubigen nun Pater Alfred Niedermaier aus Steinerskirchen vor. Er springt für den erkrankten Pater Franz Purainer ein.

Das Jugendstilgebäude war im Jahr 2016 zwar für 288 000 Euro außen renoviert worden. Damals hatte es ein neues Dach und einen neuen Anstrich erhalten. Im Inneren des Gebäudes ist jedoch nach den Vorgaben der Raumplanung des Bistums Augsburg für ein Hauptbüro in der Pfarreiengemeinschaft eine Neuplanung und Renovierung erforderlich. Unter anderem sollen dort die Büroräume für die Sekretärinnen, ein Büro für die pastorale Mitarbeiterin und den Verwaltungsleiter, ein Sozialraum, ein Technikraum und ein Amtszimmer für den Pfarrer untergebracht werden.

"Der Umbau und der Brandschutz stellen in diesem denkmalgeschützten Gebäude eine Herausforderung dar", so Schwertfirm. Der Pfarrer selbst wird Büro und Wohnung in Langenbruck behalten. "Das ist mit dem Generalvikar so abgesprochen. Wegen einer Verkürzung der Wegstrecken bleibt mein Wohnort in der Mitte der Pfarreiengemeinschaft." Bislang sind die Pfarrsekretärinnen Claudia Hirschberger und Hildegard Weinzierl sowie Pfarrhelferin Christa Döllner im Erdgeschoss des Reichertshofener Pfarrhauses untergebracht. Und das wird auch so bleiben. Das Architektenbüro Springer aus Pfaffenhofen hat zwar bereits mit den Planungen begonnen, so Schwertfirm. Doch bis zur Umsetzung zieht erfahrungsgemäß noch Zeit ins Land.

Verena Vogl
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