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Viele musikalische Glanzlichter auf dem Sommerkonzert des Schyren-Gymnasiums

Raumklang in Vollendung

Pfaffenhofen
erstellt am 17.07.2017 um 14:36 Uhr
aktualisiert am 21.07.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PK) Solchen Surround-Klang hat die Aula des Schyren-Gymnasiums noch nicht erlebt: Das „Festiva-Rondo“ für drei Orchester von Richard Meyer bildete den Höhepunkt des diesjährigen Sommerkonzerts, das Donnerstagabend am Schyren-Gymnasium über die Bühne ging.
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Künftige Hip-Hop-Stars auf dem Sommerkonzert des Schyren-Gymnasiums: Annalena Lönker, Hanna Emrich, Lea Scherer, Emma Leizinger und Julia Urban besuchen die Streicherklasse 5a. Orchestral begleitet erinnern sie mit einem selbstgetexteten Song die Mächtigen der Welt an deren Verantwortung für unseren Planeten.
Scheerer
Pfaffenhofen

Schulorchester, Vororchester und die Streicherklasse 6a waren rund um das Publikum in der Aula verteilt – die 120 jungen Musiker versetzten die etwa 500 Zuhörer mit ihrer Musik in einen kosmischen Schwebezustand. Dirigiert wurden sie von Christiane Sauer, Marie-Therese Daubner und Alexander Riebold; der Oberstufenschüler hat auch die symphonische Filmmusik „The Legend of Zelda“ für das Schulorchester arrangiert.

Dieselbe Mammutbesetzung verabschiedete in diesem Rahmen auch den stellvertretenden Schulleiter Hans Kern in den Ruhestand, wobei das Publikum mitsang und der Gefeierte selbst an der großen Trommel den Takt angab. Die hauseigene Song-Poetin Tabea Kretzschmar steuerte dazu Verse auf den beliebten Lehrer bei, nachdem sie zuvor auch mit eigener Band einen Auftritt hatte.

Natürlich konnten die beteiligten Ensembles, der Unterstufenchor und der Streichernachwuchs aus der Klasse 5a auch viele eigene Glanzlichter setzen. Vorbereitet wurden sie auch von den Musiklehrerinnen Judith Jung und Svetlana Gilman; hinzu kamen Gruppierungen aus der Oberstufe und die Lehrerband.

Durchs Programm führte an diesem Abend das routinierte Moderationsteam Julia Kopatsch und Severin Brock; warum letzterer immer wieder mit der angeblichen Unaussprechbarkeit der Komponistennamen kokettierte, erschloss sich allerdings nicht so ganz.

„Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass neben Film- und Popmusik die Klassik nicht zu kurz kommt“, erläutert Musik-Fachbetreuer Stefan Daubner. Ein Schwerpunkt lag diesmal auf der Barockmusik; so standen neben Vivaldis „Frühling“ auch ein Satz aus dem Dritten Brandenburgischen Konzert sowie ein Menuett von Johann Sebastian Bach auf dem Programm. Nicht enden wollenden Beifall erhielt Maja Apel für ihre atemberaubende Darbietung von Chatschaturjans Toccata für Klavier.

Roland Scheerer
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