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Platz für Mountainbiker

erstellt am 13.06.2018 um 18:08 Uhr
aktualisiert am 16.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Zum Bericht "Naturzerstörung nicht hinnehmbar" (PK vom 12. Juni):Unsere Stadt stellt für mich eine kreative, offene und rücksichtsvolle Gemeinschaft dar.
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Die Stadt Pfaffenhofen glänzt meiner Meinung nach durch Offenheit, Engagement, Mitspracherecht und auch Verständnis füreinander. Leider muss ich als erfahrener Mountainbiker zugeben, dass ich größtenteils den Standpunkt der Waldbesitzer beziehungsweise Förster bezüglich einer Umgestaltung ihres Grund und Bodens und eventuellen versicherungstechnischen Unannehmlichkeiten, die auf sie zukommen könnten, verstehen kann.

Andererseits muss ich an dieser Stelle die Art und Weise, wie vom Landratsamt mit dem Fall "Schönthaler Berg" umgegangen wird, kritisieren. Eine Durchfahrt beziehungsweise ein Trampelpfad durch den "Schönthaler Berg" existieren nun schon seit geraumer Zeit (mindestens zehn Jahre). Dass dies geduldet wurde, ist sehr großzügig. Jedoch jetzt mit Bußgeldern und dergleichen bei einer entsprechend unklaren Gesetzeslage zu drohen, halte ich doch für sehr überspitzt.

Der Naturschutz in allen Ehren, jedoch ist der Mountainbiker-Gedanke der Natur nahe zu sein und nicht diese mutwillig zu zerstören. Dass jedoch für die jüngere Generation auch ein wenig Action in Form von Sprüngen etc. dazugehört, wird einem schnell klar, wenn man einen Blick in die Pfaffenhofener Skatehalle wirft. Ich will damit sagen, dass diese Problem Symptomatik in vielen Bereichen zu finden ist. Gibt es keinen offiziellen Platz für einen immer beliebter werdenden Sport, so suchen sich dessen Anhänger diesen selbst. Wird nun verboten, an solch einem Berg zu fahren, wird aller Voraussicht nach auf einem anderen Berg gefahren.

Die einzig sinnvolle Lösung einer solchen Meinungsverschiedenheit zu begegnen ist es, diese Zeichen ernst zu nehmen und am Beispiel von Städten wie Stuttgart anzuknüpfen (Woodepecker Trail).

Es muss doch möglich sein, ein wenig Raum für MTB-Begeisterte zu schaffen, wo diese sich austoben können. Also rauf auf die Agenden und die Bitte um kostruktive Kommunikation.

Fabian Baudisch

Pfaffenhofen
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