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Stadt fühlt sich an den Pranger gestellt

Nur noch beratend

Pfaffenhofen
erstellt am 07.12.2017 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 10.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PK) Zu Unrecht an den Pranger gestellt fühlt sich die Stadt Pfaffenhofen in einem PK-Bericht über die Stadt-Umland-Kooperation zwischen der Kreisstadt sowie Hettenshausen, Scheyern, Schweitenkirchen und Rohrbach. Darin hieß es: "Die Kreisstadt zapfte im Zuge der Gartenschau den europäischen EFRE-Fördertopf an - und brauchte dazu ihre Nachbarn.
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Pfaffenhofen griff die Fördergelder ab und zog sich daraufhin zurück. Bei der Zusammenkunft am Donnerstagabend in Schweitenkirchen war kein städtischer Vertreter anwesend."

Zu der kurz zusammengefassten Faktenlage ging bei der PK-Redaktion nun eine Anmerkung von Pfaffenhofens Stadtjurist Florian Erdle ein. Die Stadt Pfaffenhofen habe "dankenswerterweise" unterstützt von den vier Nachbarkommunen Hettenshausen, Scheyern, Schweitenkirchen und Rohrbach über die Bildung einer gemeinsamen Kooperation europäische Fördermittel für die Landesgartenschau 2017 erhalten. Die Fortführung des sogenannten Efre-Konzepts für Einzelmaßnahmen in den vier Nachbarkommunen werde mittlerweile im Programm "Kleinere Städte und Gemeinden" gefördert. Entsprechend einer Übereinkunft der fünf Bürgermeister sei dazu die Funktion der "Leitkommune" 2017 auf die Gemeinde Scheyern übergegangen. "Die Stadt Pfaffenhofen verfolgt in diesem Förderprogramm selbstverständlich keine eigenen Projekte", betonte Erdle, "sondern steht beratend und unterstützend zur Seite". Bei der gemeinsam vorbereiteten Veranstaltung in Schweitenkirchen sei nur deshalb kein städtischer Vertreter anwesend gewesen, weil er selbst (Erdle ist seit 2014 mit der Thematik betraut) krankheitshalber kurzfristig absagen musste.

Pfaffenhofener Kurier
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