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Die Gartenschau wird zur Manege

Pfaffenhofen
erstellt am 12.08.2017 um 16:55 Uhr
aktualisiert am 17.08.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PK) Eine Clownin mit Rettungsring, Daumentricks von Fräulein Grün und ein Parcours mit Balancierseil - bei den Zirkus-Theater-Tagen auf der Gartenschau am Wochenende werden selbst Erwachsene wieder zu Kindern.
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Desiree Brenner
Pfaffenhofen

Die Clownin pustet mit aller Kraft auf den Gipsverband des fünfjährigen Marc-Henry. „Na los, puste du jetzt mal auf meinen Finger“, sagt sie und steckt eine Clownsnase drauf. Marc-Henry pustet, und schwupps – die Clownsnase ist verschwunden. Der Fünfjährige lacht, schaut aber auch skeptisch. Als die Clownin dann auf die Knie geht, ein Saatpäckchen zückt – „Ich säe jetzt mal was an“ – und absolut gar nichts aus der Tüte rauskommt, lacht nur noch Marc-Henrys Schwester Ann-Sophie (10). „Da ist doch gar nichts drin“, ruft ihr Bruder. Und muss dann doch grinsen.

Hinter der roten Clownsnase versteckt sich Iris Strekies von den Glückskeksen. Die Interaktion mit den Kindern auf der Pfaffenhofener Gartenschau gehört zum spontanen Teil ihrer Nummer – ihre Verkleidung und ihre Auftritte probt sie mit ihren drei Kollegen allerdings sehr genau. „So habe ich mir zum Beispiel einen Rettungsring mitgebracht – für die Ilm“, sagt sie.

Fotostrecke: Zirkustage auf der Gartenschau
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Ein Stück weiter lockern zwei ihrer Kollegen – Fräulein Grün und der in einem gelben Fusselkostüm steckende Isidor – den Arbeitsalltag von Kartenkontrolleur Walter Zerle auf. Isidor, der im wahren Leben Holger Heppner heißt, zeigt Zerle, was man so alles mit seinen Daumen anstellen kann – und wie schwer es ist, diese mit den anderen Fingern zu koordinieren.

Auch beim Parcours der Zirkusschule Regensburg im Sport- und Freizeitpark sind die Erwachsenen mittendrin. Da besteigt Harald Pfeilstetter aus München schon mal todesmutig das Balancierseil, bevor er seinem vierjährigem Sohn Paul hilft. Ferdinand Schmid von der Zirkusschule wundert das nicht: „Irgendwie sind wir doch alle Kinder.“

Desiree Brenner
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