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Ilmmünster beteiligt sich an Wettbewerb

Ökologische Ziele

Ilmmünster
erstellt am 05.12.2018 um 17:28 Uhr
aktualisiert am 08.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ilmmünster (clm) Die Gemeinde Ilmmünster will gemeinsam mit den Nachbarn Scheyern, Hettenshausen und Pfaffenhofen eine Öko-Modellregion werden.
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Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend einhellig beschlossen. Die Bewerbung dazu muss bis Ende Januar beim Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorliegen - dafür will die Stadt Pfaffenhofen die Federführung übernehmen. Da der Gemeinderat für dieses Thema eh eine Affinität habe, so Bürgermeister Anton Steinberger, wäre das ein gutes Projekt. Sein Parteikollege Josef Eckert wies allerdings darauf hin, dass viele der Punkte in diesem Projekt von zahlreichen Landwirten schon umgesetzt werden und manches bereits gesetzliche Vorschrift sei. Das Projekt zur Öko-Modellregion, so der Rathauschef, gehe über diese Vorgaben noch hinaus. Sollten die vier Gemeinden den Zuschlag bekommen, sei für die Landwirte aber alles auf freiwilliger Basis. Für die Gemeinde Ilmmünster begleitet Eckert, im Ort der Bauernobmann, den Bewerbungsprozess. Auch das wurde einstimmig beschlossen. Wenn die vier Gemeinden den Zuschlag bekommen, wird eine Personalstelle gefördert mit 75 Prozent der Kosten - den Rest übernehmen die Gemeinden, für Ilmmünster wären das 3400 Euro in den zwei Jahren des Projekts.

Die gemeindeübergreifende Gewerbefläche am ehemaligen Milchwerk an der Grenze zu Reichertshausen beschäftigte das Gremium ebenfalls. Ein Investor will dort aktiv werden, die Gemeinderäte hatten daher über einen entsprechenden Teilflächennutzungsplan und einen Bebauungsplan abzustimmen. "Die beiden Gebäude bleiben stehen", sagte Bürgermeister Steinberger. Das Areal soll ein wenig größer werden, auf Ilmmünsterer Flur ist daher ein Mischgebiet geplant. Jens Borggräfe (SPD) wollte wissen, warum hier nicht - wie eben auf Reichertshausener Flur - ein Gewerbegebiet geplant wird. "Da geht es um den Emissionsschutz", erklärte Steinberger. Schließlich liege nebenan ein Wohngebiet, ein Gewerbegebiet würde hier zu hohe Werte erlauben. Die Gemeinde lässt nun einen Teilflächennutzungsplan erarbeiten, genauso einen Bebauungsplan - die Kosten hierfür übernimmt der Investor.

Zum neuen Jahr rückt der gemeindliche Bauhof unter den Deckmantel der Verwaltungsgemeinschaft. Da die Gemeinden Ilmmünster und Hettenshausen künftig einen gemeinsamen Bauhof betreiben wollen, ist diese Verlagerung im Rahmen einer Zweckvereinbarung nötig. Die Kosten für den dann gemeinsamen Bauhof teilen sich die Gemeinden: Die Hälfte wird nach dem Anteil am Straßennetz abgerechnet, die andere Hälfte nach der Zahl der Einwohner. Auch hier stimmte der Gemeinderat einhellig zu.
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