Mittwoch, 23. Mai 2018
Lade Login-Box.

Auf der A9 bei Schweitenkirchen kommt es zu einer verhängnisvollen Kettenreaktion

Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

Schweitenkirchen
erstellt am 14.05.2018 um 18:37 Uhr
aktualisiert am 18.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schweitenkirchen (PK) Bei einem Autobahnunfall mit fünf Beteiligten kurz nach dem Dreieck Holledau in Richtung München ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden.
Textgröße
Drucken
Erhebliche Verkehrsbehinderungen: Die Autobahn war nach dem Unfall komplett gesperrt.
Erhebliche Verkehrsbehinderungen: Die Autobahn war nach dem Unfall komplett gesperrt.
Foto: Kerndl
Schweitenkirchen
Mehrere Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt.

Wegen des dichten Verkehrs kam es laut Polizei auf dem linken Fahrstreifen der A9 zu Stauungen, weshalb ein 61-Jähriger aus Gelsenkirchen seinen BMW bis zum Stillstand abbremsen musste. Ein nachfolgender 32-Jähriger aus dem hessischen Großkrotzenburg konnte seinen Opel ebenfalls noch rechtzeitig zum Stillstand bringen. Ein hinter ihm folgender 25-Jähriger aus dem hessischen Nüsttal wich mit seinem Opel auf den mittleren Fahrstreifen aus, um ein Auffahren zu verhindern. Ein nachfolgender 32-Jähriger aus dem thüringischen Plaue konnte seinen Audi auf dem linken Fahrstreifen nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Opel des anderen 32-Jährigen auf, wodurch der Opel wiederum auf den BMW geschoben wurde. Ein 60-Jähriger aus Schweitenkirchen befand sich mit seinem Motorrad hinter dem Audi und wich nach rechts auf den mittleren Fahrstreifen aus, wo er auf den Opel des 25-Jährigen auffuhr, der unmittelbar vorher den Fahrstreifen gewechselt hatte.

Durch den Aufprall stürzte der 60-Jährige und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Schaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf rund 15000 Euro geschätzt.

Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ordnete zur Klärung des Unfallhergangs ein Gutachten an, weshalb die Autobahn zunächst komplett gesperrt war. Im Zuge der Unfallaufnahme konnten dann der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen wieder freigegeben werden, es kam jedoch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zur Absicherung waren die Feuerwehren aus Geisenhausen und Wolnzach sowie die Autobahnmeisterei München Nord im Einsatz.
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!