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Mit viel Spaß bei "Dahoam is dahoam" dabei

erstellt am 01.10.2008 um 20:04 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 21:10 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (amp) Von Montag bis Donnerstag von 19.45 Uhr bis 20.15 Uhr wird in vielen Familien im Bayerischen Fernsehen die Serie "Dahoam is dahoam" angeschaut. Und dabei wirken in kleinen Rollen auch Darsteller aus der Region mit.
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In der beliebten Fernsehserie "Dahoam is dahoam" spielen auch vier Darsteller aus der Region in kleinen Rollen mit. Peter Amsl, Martha Hoffmann, Christine Reimer und Florian Rabe (von links).
Die erste in bayerischer Sprache gesendete "Daily" – einen bayerischen Ausdruck dafür gibt es noch nicht – läuft jetzt seit einem Jahr mit beachtlichen Einschaltquoten. Im August wurde sogar ein Wert von 20,8 Prozent erreicht, was bayernweit einem Zuseheranteil von 520 000 Personen entspricht.

Gedreht wird auf dem Gelände der ehemaligen Pappenfabrik im Gewerbegebiet von Dachau. Großteils schon seit den Anfängen mit dabei sind Nebendarsteller aus dem Raum Pfaffenhofen. Aus Mitterscheyern wirkt Christine Reimer mit, die gerade in den letzten Folgen oft als Landfrau "Monika" zu sehen war. Angefangen hat sie mit den Dreharbeiten, als zu Beginn der Serie ein Landfrauenchor gesucht wurde, der innerhalb weniger Tage vor den Kameras auftreten sollte. Zwölf Sängerinnen des "Chorisma"-Frauenchors der Liedertafel Pfaffenhofen fuhren nach Dachau ins fiktive Dorf "Lansing". Einige hatten so viel Spaß, dass sie bis heute dabei sind. Für Christine begann die Schauspielerei so richtig, als sie nach kurzer Zeit selbst mit Text mitspielen durfte. Von dem ganzen Umfeld war sie so begeistert, dass sie Thomas Stammberger – einen der Regisseure – fragte, wie sie künftig zu einer Sprechrolle als Kleindarstellerin kommen könnte. Über die Firma Casting Glocker, die Komparsen und Darsteller für "Dahoam" vermittelt, wurde Christine als Landfrau "Monika" dann für weitere Sprechrollen in das Team integriert. Theatererfahrung hat sie bereits in der Schulzeit und als 17-Jährige in Amerika gesammelt, wo sie bei zwei Musicals mitspielte. Aber auch die Musik vernachlässigt sie nach wie vor nicht. So wirkt sie in verschiedenen Chören mit, wo sie auch als Solistin zu hören ist. Die Mutter von zwei Buben gerät ins Schwärmen, wenn sie vom Filmdorf "Lansing" und von den dort Mitwirkenden erzählt: "Ich hab mich vom ersten Tag dort wie dahoam gefühlt."

Zu den Landfrauen in der Serie gehört auch Martha Hoffmann aus Pfaffenhofen. Angefangen hat es bei ihr wie bei Christine. Bisher war sie meist als Komparsin zu sehen. Vor einigen Wochen jedoch erhielt sie nun die Rolle der "Katharina", in der sie eben in einigen Szenen vor der Kamera stand. Ausgestrahlt werden diese Folgen dann etwa in zwei bis drei Monaten. Auch sie hat schon bei einigen Theaterstücken der Kolpingfamilie Pfaffenhofen mitgespielt und fährt jedes Mal gern wieder ins Fernsehdorf "Lansing": "Das gesamte Team ist so nett, dass man sich wirklich wie in einer großen Familie fühlt."

Anstrengende Dreharbeiten über drei Tage bei miserablen Wetter hatten auch einige Fußballer des ST Scheyern durchzustehen. Sie hatten dabei die eigentlich haushoch überlegenen Spieler des Nachbardorfes zu spielen, mussten sich aber dann aber dem Drehbuch gemäß der Schauspielermannschaft von Lansing geschlagen geben. Als Star und Torschütze der Mannschaft von Wangen war dabei auch Florian Rabe aus Pfaffenhofen zu sehen. Er war aber auch schon in verschiedenen anderen kleinen Rollen eingesetzt; manchmal war sogar sein Golden-Retriver dabei.

Von Anfang an dabei ist Peter Amsl, der die Rolle des Gemeinderats "Brehm" darstellt. Auch für ihn war es eine riesige Aufregung, das erste Mal vor den Kameras, den Mikrofonen und den vielen Scheinwerfern zu sitzen. Zunächst hatte er schon so seine Probleme, sich den Text zu merken, den er erst unmittelbar vor den Dreharbeiten ausgehändigt bekam. Hätte ihm damals nicht ein Coach, der selbst Schauspieler ist, die Rolle vorgespielt, wäre es sicher nicht so gut gelaufen. In der Zwischenzeit ist die Aufregung nicht mehr ganz so groß. Derzeit werden nach einer Sommerpause bereits die zweiten 200 Folgen gedreht. Zu einem Höhepunkt kommt es in der 200. Folge, bei der die Hochzeit von Rosi Kirchleitner und Joseph Brunner zu sehen sein wird. Die Folge wird am 13. Oktober ausgestrahlt. Wer Lust und Zeit hat, zwischen 20 und 40 Jahre alt ist, und bei der Familienserie mitwirken will, kann sich bei der Casting-Firma Glocker bewerben. Dazu sind die Angaben des Bewerbungsformulars unter www.casting-glocker.de im Internet auszufüllen.

 

Von Peter Amsl
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