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Zweite Bewerberin

Manching
erstellt am 11.10.2017 um 18:54 Uhr
aktualisiert am 14.10.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Manching/Pfaffenhofen (mck) Jetzt ist es offiziell: Die Manchinger CSU hat auf ihrer Klausurtagung beschlossen, ihre Ortsvorsitzende Birgid Neumayr als Bewerberin für die Bezirkstagskandidatur 2018 vorzuschlagen. Damit sind mit ihr und Fabian Flössler aus Pfaffenhofen nun zwei Nachfolger für die amtierende CSU-Bezirksrätin Barbara Breher im Rennen.
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Diese hatte Mitte September, als die Personaldebatte parteiintern schon längst am Köcheln war, bei einer CSU-Kreisvorstandssitzung bekannt gegeben, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für eine Kandidatur zur Verfügung zu stehen.

Einen formellen Vorschlag für Flössler gibt es schon länger. Nun ziehen die Manchinger mit ihrer Fraktions- und Ortsvorsitzenden formell nach: "Birgid Neumayr ist eine sehr erfahrene, erfolgreiche und engagierte Kommunalpolitikerin", heißt es in einem Schreiben ihres Vizes Hanswerner Görlitz an den Kreisverband der Union. "Sie ist ein Garant dafür, den Norden des Landkreises Pfaffenhofen personell zu stärken."

Neumayr ist 57 Jahre alt, verheiratet und hat drei Söhne. Die Manchingerin ist freiberuflich in der Bildungsarbeit (BFZ) sowie als Buchhalterin tätig. Bekannt ist sie auch als frühere Geschäftsführerin des elterlichen Autohauses Lang. Sie war ab 1980 in der Jungen Union engagiert, seit 1990 in der Manchinger CSU. 2008 wurde sie in den Marktgemeinderat gewählt, seit 2014 ist sie Fraktionsvorsitzende, seit 2015 Ortsvorsitzende. Neumayr engagierte sich seit 1977 für die Manchinger Pfarrei - zuletzt als Pfarrgemeinderatsvorsitzende, bis sie 2001 unter Pfarrer Peter Wagner zurücktrat.

Übrigens sind Bewerber nicht nur für die Bezirkstagswahl in Stellung gebracht: Während die erneute Direktkandidatur des derzeitigen Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorsitzenden Karl Straub als sicher gilt, gibt es auch schon einen ersten Bewerber um einen Platz auf der CSU-Bezirksliste für die Landtagswahl 2018: Der Pfaffenhofener Ortsverband hat Christian Moser für eine Nominierung vorgeschlagen.

Von Michael Kraus
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