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Kanalstörungen und ihre Ursachen

Ernsgaden
erstellt am 16.05.2018 um 17:57 Uhr
aktualisiert am 19.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ernsgaden (kog) Die Abwasserentsorgung in Ernsgaden ist nach wie vor störungsanfällig.
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Insbesondere bei der Leitung 3 des Vakuumkanals, die von der Graf-Ernest-Straße in Richtung Westen bis zum Schwedenring und zur Hauptstraße führt, hat es in den vergangenen Wochen wiederholt Störungen gegeben, "deren Ursachen sich bis dato noch nicht nachvollziehen lassen", so Bürgermeister Karl Huber (CSU). Im Bereich der genannten Leitung ist immer wieder das Vakuum zusammengebrochen - mit der Folge, dass aus den Häusern das Abwasser nicht abgesaugt wurde. In einer Versammlung machten die betroffenen Anwohner ihrem Unmut über die Situation Luft. An die Gemeinde wurde appelliert, den Gründen für die Störungen nachzugehen und sie zu beseitigen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die Räte über die Situation informiert, und es wurden verschiedene technische Möglichkeiten für eine Besserung diskutiert - so etwa der Einbau einer Zwischen-Vakuumpumpe oder von besseren Ventilen. Was genau hier zu tun ist, dies soll nun durch die Bauverwaltung überprüft werden, so der Beschluss.

Manchmal sind aber nicht technische Unzulänglichkeiten die Ursache von Kanalstörungen, sondern die Entsorgungsgewohnheiten der Bürger. So berichtet das Ernsgadener Gemeindeoberhaupt über einen mehrstündigen Kanalausfall am Vatertag. Ursache war hier eine Blockade des Systems durch in die Toilletten geworfene Feuchttücher. Der Bürgermeister bittet die Bevölkerung dringend darum, solche Tücher, die sich nicht von selbst abbauen, über den Restmüll zu entsorgen und nicht über das Kanalnetz.
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