Donnerstag, 21. Juni 2018
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Gemeinderat Jetzendorf versucht, bei Kosten für Straßenausbau zu sparen

Baugebiet Ilmblick kommt voran

Jetzendorf
erstellt am 18.01.2016 um 18:15 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 22:19 Uhr | x gelesen
Jetzendorf (PK) Für das seit 20 Jahren größte Baugebiet in der Gemeinde Jetzendorf sind die Planungen größtenteils abgeschlossen. Das Ilmblick-Viertel war nun noch einmal Thema im Gemeinderat.

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Man befindet sich bereits in der Erschließungsphase. Ziel des Gemeinderats ist es, auch bei den Erschließungsarbeiten, die an die Firmen Schelle und Seel vergeben wurden, kostengünstig voranzukommen.

Im Gemeinderat ging es daher um Vorschläge zur Bodenverbesserung beziehungsweise zum Wiedereinbau des Rohrgrabenaushubs im Rahmen der Erschließungsarbeiten. Diesbezüglich hat die Gemeindeverwaltung laut Bürgermeister Manfred Betzin (CSU) aufwendige Recherchen betrieben. Es wurden Bodenproben genommen: Bei den Schürfungen habe sich nichts Nachteiliges ergeben.

Gute Erfahrungen hätten die Fachleute bei der Befestigung des Bodens im Straßenbereich mit einer Zumischung von Weißkalk und Zement gemacht. Für eine 30-Zentimeter-Schicht gebe es gesicherte Erkenntnisse, dass die Qualität des Straßenuntergrunds nicht leide, wenn statt des Bodenaustauschs die empfohlene Zumischung von Kalk und Zement erfolge. So würde sich das Wegtransportieren und wieder Anfahren von Sand größtenteils erübrigen. Den bestehenden Berechnungen zufolge führe die Zumischung von Kalk und Beton im Straßenbereich zu einer Kostenersparnis bei den neuen Siedlungsstraßen in Höhe von 60 000 Euro. Dieser Ausführungsweise stimmte der Gemeinderat schließlich einstimmig zu.

Weitere Einsparungen ließen sich auch beim geplanten Graben (16 000 Euro) und dem Regenwasserkanal (11 000 Euro) erreichen, doch da gibt es noch wenig Erfahrungen über mögliche Auswirkungen. Aus diesem Grund will man in diesem Bereich auf das Zumischungsverfahren verzichten. Hauptargument, dass man hier lieber dem Austausch des Untergrundes zustimmt, sind mögliche, spätere Reparaturen an den Leitungen, an die man dann schneller und unkomplizierter hinkommt. Wenn das Wetter passt, sollen die Erschließungsarbeiten laut Bürgermeister im Februar weiter gehen.

Von Josef Ostermair
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