Mittwoch, 22. August 2018
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Michael Hanna aus Geisenfeld feiert seinen 95. Geburtstag

Immer für einen Ratsch zu haben

Geisenfeld
erstellt am 12.08.2018 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 16.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Geisenfeld (GZ) Michael Hanna hält sich auch im sehr hohen Alter nach wie vor ausgesprochen gut.
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Fit und vital: Michael Hanna nimmt die Glückwünsche von Christian Staudter und Josef Finkenzeller entgegen.
Fit und vital: Michael Hanna nimmt die Glückwünsche von Christian Staudter und Josef Finkenzeller entgegen.
Foto: Hollweck
Geisenfeld
Wie man ihn kennt, schlank und vital, empfing der Geisenfelder an seinem 95. Geburtstag die vielen Gratulanten. Auf den Weg zum stets kontaktfreudigen Jubilar hatte sich neben Bürgermeister Christian Staudter diesmal auch im Namen des Landkreises der stellvertretende Landrat Josef Finkenzeller gemacht. Und schließlich auch noch Adolf Hagl als einstiger Mitarbeiter. Sie bekundeten ihre Freundschaft wieder mit einem kräftigen Händedruck.

Michael Hanna war immer ein aktiver Mensch. So ist auch sein jetziger Alltag ausgefüllt. Langeweile ist ein Fremdwort für ihn. Wenn seine Söhne fertige Mahlzeiten besorgen möchten, so lehnt er dankend ab. Denn er möchte sein Süppchen noch selber kochen. Das Kochen macht ihm nämlich richtig Spaß. Tägliche freiwillige Übungen am Trimm-Dich-Radl sind für ihn ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Und die Zeitungslektüre gehört ebenso wie das Fernsehen zu seinem Tagesprogramm, damit er auch gerüstet ist für sachlich-kritische Diskussionen über Politgrößen und Parteien.

Der Jubilar stammt ursprünglich aus dem Böhmerwald, nahe dem Grenzbereich bei Furth im Wald. Dort lernte er auch seine leider schon verstorbene Gattin kennen. Im Jahr 2011 konnte das glückliche Paar noch Diamantene Hochzeit feiern. Auch vom Krieg samt russischer Gefangenschaft wurde er nicht verschont. Seit knapp 40 Jahren hat der Jubilar gesundheitsbedingt seinen Metzgerkittel an den sprichwörtlichen Nagel gehängt. Seine früheren Rad-Rundfahrten auf Geisenfelds ruhigen Wegen hat er mit 91 Jahren aufgegeben. "Denn auch das Radlfahren ist nicht immer ungefährlich", meint er - und ist seither umgestiegen auf die motorlose Gehhilfe.
Vitus Hollweck
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