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Familiäre Atmosphäre am Geisenfelder Christkindlmarkt braucht Konkurrenz nicht zu fürchten

Punsch mit Freunden toppt Glamourfaktor

Geisenfeld
erstellt am 04.12.2017 um 16:35 Uhr
aktualisiert am 08.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Geisenfeld (GZ) Mit seiner familiären Atmosphäre und einem ebenso stimmungsvollen wie abwechslungsreichen Programm hat der Geisenfelder Christkindlmarkt auch heuer gepunktet. Besucher und Standbetreiber ziehen eine äußerst positive Bilanz.
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Zurek, Magdalena, Geisenfeld
Geisenfeld

"Die Geisenfelder lieben ihren Markt. Da kann rundherum los sein, was will", freut sich Kulturreferentin Henriette Staudter über die große Resonanz. Der Weihnachtsmarkt mit Glamourfaktor in der Birkenheide sei "keine Konkurrenz" gewesen, meint sie. Vielmehr habe mancher Auswärtige bei der Rückkehr vom Shuttle-Sammelpunkt in Nötting sogar spontan noch am Stadtplatz Station gemacht.

Und so verzeichnete etwa Christine Anthofer an ihrem Rehragoutstand nicht weniger Besucher als sonst. Ob beim HSV Rottenegg, bei der Feuerwehr Geisenfeld oder den Billardfreunden: Der Andrang vor den Bewirtungsständen war vor allem am Freitag und Samstag groß, die Anbieter zeigen sich sehr zufrieden und sprechen teils von einem hervorragenden Verkaufsergebnis.

Was wohl unter anderem dem idealen Glühweinwetter zu verdanken war. "Wie gewünscht kalt und trocken", formulierte es Manuela Deml am Stand der CSU mit einem Schmunzeln. Bei USB und FW ist man ebenfalls "höchst zufrieden". Was auch für die evangelische Kirchengemeinde gilt. Von 15 Kilo Maroni, die "eigentlich auch noch für den Markt in Vohburg reichen hätten sollen", war am Sonntag keine einzige Esskastanie mehr übrig. Doch nicht nur Glühwein und Schmankerl wie die Honigwaffeln des Imkervereins fanden guten Absatz. Auch die Lose des Frauenbundes, die selbst hergestellten Seifen des Jugendtreffs, die Feengläser am Benefizkerzenstand oder Kunsthandwerkliches wurden nicht nur bewundert, sondern auch fleißig gekauft.

Zurek, Magdalena, Geisenfeld
Geisenfeld

Dass es bei ihr nur mäßig mit dem Verkauf von Strickwaren lief, daran sei nicht der "schöne, gemütliche Markt" schuld, wie Anna Schell betonte. "Der Trend geht einfach zum Selbermachen", lautete ihre Erklärung. Auch beim FC Unterpindhart hat man schon bessere Jahre gesehen. "Uns fehlt ein bisserl das Stammpublikum", heißt es mit Blick auf die vielen Fußballveranstaltungen bundesweit zur Begründung.

Und die Besucher? Die lobten den kuscheligen, als Rundgang angelegten Markt, auf dem man sich mit Freunden auf einen warmen Punsch treffen konnte. Und sie hoben ein ums andere Mal das stimmungsvolle und abwechslungsreiche Programm hervor - getragen von örtlichen Gruppierungen. "Bei uns gibt es nichts aus der Konserve", freute sich Kulturreferentin Staudter über weihnachtliche Sketche und Tanzeinlagen, adventliche Instrumentalklänge und Weisen, die von Kindergarten- und Hortkindern, Realschülern, Dance und Zumba Kids, Chören aus Geisenfeld und der Umgebung, Solisten, Stadtkapelle und anderen Ensembles mit viel Engagement und Kreativität auf die Bühne gebracht wurden.

Zurek, Magdalena, Geisenfeld
Geisenfeld

Viel Lob gab es für familienfreundliche Attraktionen vom Nikolaus (Klaus Konn) über das Marionettentheater Bille bis zur Märchenerzählerin Anna Häusler. Ebenfalls gut angekommen ist zudem die Pferdekutsche, die heuer erstmals ihre Runden im Stadtkern drehte.

Für Staudter sind die vielen positiven Rückmeldungen ein Grund zufrieden zu sein - und ihren Mitstreitern Danke zu sagen: "Weil die mit so viel Herzblut dabei sind." Wobei sie nicht vergisst, den Bauhof zu erwähnen, der den Aufbau der Hütten übernommen hat.

Magdalena Zurek
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