Sonntag, 20. Mai 2018
Lade Login-Box.

In Kiesgrube weitere seltene Vogelart gesichtet

Großer Bruterfolg bei Fluss-Seeschwalben

Geisenfeld
erstellt am 20.06.2017 um 17:32 Uhr
aktualisiert am 23.06.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Geisenfeld (zur) Schon öfter hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) darüber berichten können, dass sich in der Großgemeinde seltene Arten wohlfühlen. Der Bruterfolg der Fluss-Seeschwalbe im Feilenmoos, der bereits im vergangenen Jahr in Fachkreisen ein Thema war, wird heuer noch getoppt.
Textgröße
Drucken

Derzeit zählten Vogelfreunde der LBV-Kreisgruppe zeitweilig 48 Tiere auf dem Nistfloß in der Nähe der Patriotstellung.

In den Kiesgruben der Umgebung finden sich seit ein paar Jahren Bienenfresser und Uferschwalben ein, und nun ist einer freien Mitarbeiterin ein eher selten zu sehendes Tierchen vor die Linse geraten: Ein Flussregenpfeifer - auch Sandläufer, Seelerche oder Fluppi genannt. Das nur etwa 30 bis 40 Gramm schwere Federgewicht, das laut flötend ruft, hat offenbar in einer Kiesgrube am Ortsrand von Geisenfeld seine Kinderstube aufgebaut. Der Flussregenpfeifer wird mittlerweile auf der Roten Liste als in Deutschland in der Existenz gefährdete Brutvogelart geführt.

Von Magdalena Zurek
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!