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Im Schlaf verbrüht: Opfer einer Beziehungstat gestorben

Geisenfeld
erstellt am 11.10.2017 um 15:35 Uhr
aktualisiert am 24.05.2018 um 17:36 Uhr | x gelesen
Geisenfeld (kog) Dramatische Entwicklung im Fall der Beziehungstat vom vergangenen Freitag: Der Mann, der in einer Geisenfelder Wohnung von seiner Lebensgefährtin verbrüht wurde und dabei schwere Brandverletzungen erlitt, ist in der Nacht zum Mittwoch in einer Klinik in München gestorben. Dies hat am Mittwochnachmittag die Polizeidirektion Oberbayern Nord auf Anfrage des DONAUKURIER bestätigt.
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Wie berichtet, wurde der 47-Jährige am 6. Oktober gegen 3 Uhr früh im Schlaf mit heißem Wasser übergossen. Die Tat ereignete sich im Wohnhaus seiner 56-jährige Lebensgefährtin. Gegen diese wurde schließlich am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen, weil sich während der Ermittlungen der Verdacht erhärtet hatte, dass die Tat vorsätzlich geschehen war.

Sollte es sich bei der nun anstehenden Obduktion bestätigen, dass der 47-jährige Heizungsbaumonteur aus Geisenfeld infolge seiner Verbrühungen verstorben ist, wird sich die 56-jährige Beschuldigte wegen Körperverletzung mit Todesfolge oder gar wegen eines Tötungsdelikts verantworten müssen.

Die mehrfache Mutter befindet sich derzeit nach Polizeiangaben in der Justizvollzugsanstalt Aichach. Zu dem Vorfall wollte sie - in Absprache mit ihrem Anwalt - gegenüber den Ermittlern bislang keine Angaben machen.

Gerhard Kohlhuber
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