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Fasziniertes Kopfschütteln über Zaubertricks

Geisenfeld
erstellt am 11.02.2010 um 18:48 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 21:17 Uhr | x gelesen
Geisenfeld (zur) Eine kurzweilige Stunde lang herrschte am Mittwochabend im Rathaussaal die Macht der Zauberei, deren Meister Sven Catello eine Schar ebenso begeisterter wie verblüffter Zuschauer hinterließ, die sich sicher noch lange Zeit mit der Frage quälen werden: "Wie hat er das bloß hingekriegt"
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Auch die "Zauberlehrlinge", die Sven Catello in den Besucherreihen rekrutierte, fragten sich: "Wie hat er das bloß hingekriegt"? - Foto: Zurek
Geisenfeld
Nicht nur Bürgermeister Christian Staudter und stellvertretender Landrat Franz Rothmeier, die unter den Gästen weilten, hätten sich wohl einen ähnlich fruchtbaren Umgang mit unsichtbaren Geldströmen gewünscht, wie ihn der Magier praktizierte. Große Augen machten angesichts der geheimnisvoll wandernden Zehn-Euro-Scheine auch die vielen jungen Zuschauer, die Kulturreferentin Henriette Staudter begrüßen konnte.

Charmant, eloquent und humorvoll führte Catello als Meister seines Faches das menschliche Gehirn an der Nase herum. Ließ den Zuschauer an seinem eigenen Verstand zweifeln, wenn nach einer "Spiralhypnose" plötzlich der Kopf des Künstlers zu explodieren schien. Oder wenn aus mehrfach überprüften, hautnah genähten Anzugärmeln flugs gefüllte Colagläser auftauchten oder im engen Würfelturm die Ziffern ein Eigenleben zu führen schienen.

Ob Andrea, Gerda, Herbert oder die vielen anderen Zauberlehrlinge, die Catello in den Besucherreihen rekrutierte – allen hatten sie nach ihrem Auftritt ein großes Fragezeichen in den Augen. Wie kann es gelingen, mit einer Taschenlampe eine einfache Klarsichtfolie zu "belichten", so dass diese den Kopf des Probanden inklusive der von ihm "gedachten" Karte abbildet? Fasziniertes Kopfschütteln machte sich bald breit. Sprachlos blieben auch Maritta und ihre Mitspieler. Der Magier hatte, ohne vorher ihr Blatt gesehen zu haben, der Dame beim Karteln zum Sieg durch "Einsagen" verholfen.

Mit einem ohne Zutun der Hände durch Drehung auf der Zunge in eine Gabel verwandelten Löffel verabschiedete sich Catello von einem Geisenfelder Publikum, das sich – wie der anhaltende Applaus vermuten lässt - gerne noch ein wenig länger hätte verzaubern lassen.

Von Magdalena Zurek
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