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"Alte Weide erhalten"

Geisenfeld
erstellt am 19.06.2017 um 20:25 Uhr
aktualisiert am 22.06.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Geisenfeld (kog) Die über 400 Jahre alte Weide am Klausener Weiher zwischen Geisenfeld und Nötting ist durch Brandstifter abgefackelt worden.
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Diese Nachricht hat am Freitag auch bei Bürgermeister Christian Staudter für Bestürzung gesorgt. "Was sind das für Menschen, die sich an einem solchen Naturdenkmal vergreifen? Das ist eine Frechheit", erzürnte sich der Rathauschef.

Der sich aber mit dem Ende dieses "magischen Platzes" nicht abfinden will. Nach den Eindrücken, die er vor Ort gewonnen hat, hofft Staudter, dass der Torso des Baumes, so wie er sich jetzt darstellt, erhalten werden kann - "und wenn es nur als Mahnmal gegen Vandalismus ist". Nähere Aufschlüsse soll hier eventuell ein Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises bringen. Und weil Weiden als ungemein zäh gelten, hegt der Bürgermeister auch noch ein wenig Hoffnung, dass der Baum vielleicht doch noch mal austreibt.

Wie berichtet, war der Baum in der Nacht zum Freitag angezündet worden. Zu den Tätern ist noch nichts bekannt.

Von Gerhard Kohlhuber
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