Dienstag, 11. Dezember 2018
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Gemeinderat gratuliert Gabi Kaindl noch zum Geburtstag - und diskutiert anschließend vor allem über ein Carport im Gebiet Westleiten

Feierlaune in Schweitenkirchen

Schweitenkirchen
erstellt am 11.10.2018 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 14.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schweitenkirchen (sdb) Bevor sich die Gemeinderäte von Schweitenkirchen am Dienstag Bauanträgen, Bauvoranfragen, dem Kinderspielplatz von Dürnzhausen und der Begrünung der Max-Elfinger-Halle widmeten, gab es einen Grund zu feiern.
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Ein Prosit auf die Jubilarin: Gabi Kaindl war vor Kurzem 60 Jahre alt geworden. Auch Bürgermeister Albert Vogler und die Gemeinderäte gratulierten dazu.
Ein Prosit auf die Jubilarin: Gabi Kaindl war vor Kurzem 60 Jahre alt geworden. Auch Bürgermeister Albert Vogler und die Gemeinderäte gratulierten dazu.
Schmid
Schweitenkirchen
Die Zweite Bürgermeisterin war am 28. September 60 Jahre alt geworden - auch die Gemeinderatskollegen gratulierten daher Gabi Kaindl. "Du bist seit 27 Jahren im Gemeinderat und 22 davon Zweite Bürgermeisterin", sagte Bürgermeister Albert Vogler. "Ich kenne keine Frau, die das länger gemacht hat. Und du fährst immer traumhafte Wahlergebnisse ein. Wir sind einfach froh, dass wir Dich haben. " Vogler ging auch noch auf die gelungene Feier der Wiederweihe des Kindergartens Geisenhausens nach der umfangreichen Renovierung ein. Kaindl berichtete, dass am Tag der offenen Tür vor allem auch ältere Leute da waren, die früher das Gebäude als ehemalige Schüler besuchten. "Die waren alle begeistert, wie schön das geworden ist," freute sich Kaindl.

Fast schon unangenehm schien es den Gemeinderäten schließlich, als sie über den erneuten Antrag eines Carports im neuen Baugebiet Westleiten beschließen sollten. Die Entscheidung diesen abzulehnen, machten sich die Gemeinderäte nicht leicht. Sie holten sich noch einmal fachmännischen Rat der Planerin Rita Obereisenbuchner. "Hier soll die ruhige Seite zur Straße sein", meinte diese, wie Bauamtsleiterin Doris Brodzinski deren Statement vorlas. Außerdem würde dies das gesamte Gebiet verändern. Sowohl Kaindl als auch Andreas Brummer meinten: "Als wir das Gebiet aufgestellt haben, haben wir uns schon was dabei gedacht. Und dazu gehört auch, dass vor Ort genügend Parkplätze vorhanden sein müssen. " Die Argumente, die der Bauherr selbst in der Sitzung vorbringen konnte - dass in fünfminütigem Gehweg ein Parkplatz zu erreichen sei und weniger Fläche versiegelt würde - reichten den Räten nicht aus. Eine derart offene Zufahrt samt Einblick in den Carport sowie möglicherweise ein Durcheinander verschiedener Zufahrten und Tore habe der Gemeinderat nicht für dieses Gebiet im Sinn gehabt. "Wenn wir das jetzt zulassen, dann können wir davon ausgehen, dass andere das auch wollen", sagte Vogler. "Das wirkt sich dann auf die komplette Planung aus. Wir haben da im Bauausschuss lange diskutiert und sehen die Argumente. Aber so leid es mir auch tut, so muss ich doch vorschlagen, den Antrag erneut abzulehnen. " Diesem Vorschlag stimmten die Gemeinderäte schließlich einhellig zu.

Kein Problem sahen die Gemeinderäte bei den beiden Bauvoranfragen. Bei der einen sollen in Kleinarreshausen anstelle von zwei Wirtschaftsgebäuden zwei Wohnhäuser mit jeweils einer Wohneinheit entstehen. Bei der anderen geht es um ein Einfamilienhaus mit Wirtschaftsgebäude in Oberthann, direkt im Anschluss an das Gewerbegebiet West. Der Bauherr hat hier zudem bereits einer Straßengrundabtretung Richtung Hareß zugestimmt.

Auch über den Bauantrag zum Umbau des bestehenden landwirtschaftlichen Betriebsleiterwohnhauses mit Altenteil sowie Einbau einer Wohneinheit im Dachgeschoss in Ampertshausen wurde nicht lange diskutiert und einstimmig genehmigt, nachdem der Bürgermeister diese befürwortete.

Auch die Generalsanierung der Max-Elfinger-Halle stand wieder einmal auf der Tagesordnung. Die Pflanzarbeiten wurden nach freihändiger Vergabe an die Firma Thaler mit einer Bruttoangebotssumme von 9028,71 Euro als günstigsten Bieter vergeben. Der nächste Bieter wäre um mehr als 600 Euro teurer gewesen.

Schließlich machte Gemeinderat Christian Ostler (SPD) noch auf eine beengte Zufahrt vom Baugebiet Mandlberg auf den vorhandenen Feldweg aufmerksam. Hier sei es schwierig mit landwirtschaftlichem Gerät durchzukommen. Ostler sei aber schon mit dem zuständigen Kirchenpfleger in Kontakt getreten, da das Nachbargrundstück der Kirche gehöre - und dieser habe Bereitschaft signalisiert zur Abhilfe beizutragen. "Das schauen wir uns halt gemeinsam an", schloss Vogler.

Am Schluss der Sitzung erkundigte sich Gemeinderat Christoph Vogler im Zusammenhang mit der Datenschutzverordnung, ob hier eine Information für die Vereine vorgesehen sei. Hier erklärte Vogler, dass von Seiten des Landkreises bereits entsprechende Infoveranstaltungen stattfanden. Diese waren jedoch alle stark überbucht und frequentiert, so dass nicht alle Interessierten einen Platz erhielten. Jedoch seien hier unter Umständen weitere Veranstaltungen in Planung.
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