Sonntag, 27. Mai 2018
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Linke Spitzenkandidatin Bulling-Schröter besucht Wochenmarkt

"Einzig echte Opposition"

Pfaffenhofen
erstellt am 13.05.2018 um 19:23 Uhr
aktualisiert am 17.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (apl) Die langjährige frühere Ingolstädter Bundestagsabgeordnete und aktuelle Co-Spitzenkandidatin der Linken bei der bayerischen Landtagswahl, Eva Bulling-Schröter, hat sich am Samstag gemeinsam mit Wahlkreiskandidat Werner de la Motte Rouge auf dem Pfaffenhofener Wochenmarkt präsentiert.
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Präsentierten sich und ihr Programm: Eva Bulling-Schröter und Werner de la Motte Rouge stellten sich am Pfaffenhofener Wochenmarkt dem offenen Gespräch mit den Bürgern.
Präsentierten sich und ihr Programm: Eva Bulling-Schröter und Werner de la Motte Rouge stellten sich am Pfaffenhofener Wochenmarkt dem offenen Gespräch mit den Bürgern.
Foto: Paul
Pfaffenhofen


Ein wichtiges Anliegen sei Bulling-Schröter eine Verbesserung der Situation von in der Pflege Beschäftigten, sagte sie. Die Arbeitsbedingungen müssten attraktiver gestaltet werden, ein Mindeststundenlohn von 14,50 Euro für die Branche sei notwendig. "Die Budgetierung für Pflegeheime muss fallen", forderte die Spitzenkandidatin. "Und wir brauchen zudem unbedingt ein Personalbemessungsgutachten. "

Speziell für die Region sehen die Linken die Wohnungsnot als wichtigstes Thema. Die aktuell von der Staatsregierung gestarteten Maßnahmen sehen sie nicht als ausreichend an, da müsse noch viel mehr Geld in die Hand genommen werden. In Bezug auf das in Manching geplante Anker-Zentrum für Asylbewerber und damit eventuell verbundene Sicherheitsrisiken sagte Bulling-Schröter, dass man den dort untergebrachten Menschen die Möglichkeit geben müsse zu arbeiten. "Wenn man irgendwo in Afrika 200 Bayern in eine alte Turnhalle steckt und sie nichts tun lässt über Monate hinweg, dann passiert irgendwann auch sowas wie in Ellwangen. "

Aktuell liegt die Linke in allen Umfragen stabil zwischen drei bis vier Prozent - und hätte damit keine Chance auf einen Einzug in den Landtag. Bullig-Schröter verweist aber auf das Wahlergebnis ihrer Partei zur Bundestagswahl, wo man im Freistaat bei über sechs Prozent gelandet sei. "Und wir wären im Landtag die einzige echte Oppositionspartei - weil wir im Gegensatz zu Grünen, SPD, FDP, Freie Wähler und AfD definitiv nicht mit der CSU koalieren wollen. "
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