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Eine Weide für Bienen

Ilmried
erstellt am 15.05.2018 um 17:53 Uhr
aktualisiert am 18.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ilmried (PK) Das Insektensterben und die reduzierte Artenvielfalt der heimischen Pflanzenwelt sind derzeit in aller Munde: Studien belegen, dass die Biomasse bei Fluginsekten um mehr als drei Viertel gesunken ist - in knapp 30 Jahren.
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Nun heißt es warten: Ilmmünsters Zweite Bürgermeisterin Brigitte Wallner und der Grundstückseigentümer Georg Ott haben auf einer Wiese in Ilmried eine Bienenweide angelegt. Jetzt braucht es Geduld, bis die ersten Pflanzen wachsen.
Nun heißt es warten: Ilmmünsters Zweite Bürgermeisterin Brigitte Wallner und der Grundstückseigentümer Georg Ott haben auf einer Wiese in Ilmried eine Bienenweide angelegt. Jetzt braucht es Geduld, bis die ersten Pflanzen wachsen.
Foto: Wallner
Ilmried
Nicht nur darüber reden sondern handeln wollten Ilmmünsters Zweite Bürgermeisterin Brigitte Wallner und der Ilmrieder Georg Ott. Die Beiden haben sich zusammengetan, um eine über 2000 Quadratmeter große Bienenweide in Ilmried anzulegen. Mit der Hilfe von Hans-Jorachim Leppelsack aus Reichertshausen setzten sie das Projekt um. Der Vogel- und Naturexperte ist beim bayerischen Landesbund für Vogelschutz (LBV) aktiv und arbeitet auch mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) eng zusammen. Georg Ott stellt nicht nur sein Grundstück zur Verfügung: Er legte die Insektenweide auch an und wird sie pflegen. Finanzielle Unterstützung dazu gab es von Seiten der Gemeinde Ilmmünster. Eine zweite Fläche, auf der eine Insektenweide geplant war, fällt allerdings weg: Das Areal zwischen Ilm und Schule ist eine der letzten Nasswiesen und ein geschütztes Binsen- und Seggenbiotop.
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