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Beim All you can eat in Schweitenkirchen gibt es keine Hausverbote - egal wie viel die Kunden essen

Bis zu 40 Teller

Schweitenkirchen
erstellt am 16.09.2018 um 14:39 Uhr
aktualisiert am 20.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schweitenkirchen (dbr) Der Landshuter Triathlet Jaroslav Bobrowksi ist über Nacht deutschlandweit bekannt geworden, weil er in einem Running Sushi Hausverbot bekommen hatte, nachdem er dort 100 Teller mit Essen verdrückt hat.
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Egal wie viel seine Gäste beim Buffet essen, das Restaurant Nin Hao in Schweitenkirchen spricht ganz sicher kein Hausverbot aus, so Mitarbeiter Ping Ou.
Egal wie viel seine Gäste beim Buffet essen, das Restaurant Nin Hao in Schweitenkirchen spricht ganz sicher kein Hausverbot aus, so Mitarbeiter Ping Ou.
Brenner
Schweitenkirchen
Über den Fall hatte zuerst unsere Zeitung berichtet, danach sprangen überregionale Medien auf. Doch wie sieht es eigentlich im Landkreis Pfaffenhofen aus?

Auch im Schweitenkirchener China-Restaurant "Nin Hao" wird mit einem All you can eat-Buffet geworben. In dem Restaurant direkt an der A9 werden neben Sushi auch warme Speisen wie Ente, Nudeln oder Gemüse angeboten. Das ganze kostet 7,80 Euro pro Person. "Ohne besondere Wartezeit wählen Sie selbst, so oft Sie wollen und so viel Sie essen möchten", heißt es auf der Webseite. Jeder Gast darf also zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr so oft zum Buffet gehen wie er möchte.

Und das tut der ein oder andere durchaus, sagt Mitarbeiter Ping Ou. Normalerweise isst der durchschnittliche Gast so drei bis vier Teller, sagt er. "Aber es können auch mal deutlich mehr werden. " Bis zu 40 Teller hätten seine Mitarbeiter schon von manch einem Gast weggeräumt. Doch Ou nimmt seine Gäste gleich in Schutz: "Manche wollen eben gern viel probieren, deshalb nehmen sie sehr kleine Portionen auf ihre Teller. " Denn 40 Teller mit normalen Portionen, das würde vielleicht nicht einmal der Landshuter Triathlet schaffen.

Manchmal gehen dem Restaurant auch bestimmte Speisen aus, wenn an einem Tag mehr Gäste als gedacht auf etwas bestimmtes Lust haben, so Ou. "Besonders beliebt sind Nudeln und Ente. "

Doch egal was und wie viel seine Gäste essen, Ou verspricht: "Das geht völlig in Ordnung, wir würden nie ein Hausverbot aussprechen. " Zumal seine Besucher "immer ihre Teller aufessen - wir haben kaum Reste". Davon dürfte manch anderes China-Restaurant in der Region nur träumen. Dort wird teilweise Extra-Geld verlangt, wenn die Gäste zu viel zurückgehen lassen.
 
 
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