Sonntag, 16. Dezember 2018
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Resi Schneider spendet Erlös aus Kürbisverkauf an leukämiekranken Bub aus Rottenegg

850 Euro für Michis Traum

Rottenegg
erstellt am 05.12.2018 um 10:04 Uhr
aktualisiert am 09.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Rottenegg (GZ) Ein großer Traum des an Leukämie erkrankten Michi Niebauer, der in der Moosmühle bei Rottenegg lebt, ist ein gutes Stück näher gerückt.
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Eine Riesenfreude hat Resi Schneider dem an Leukämie erkrankten Michi Niebauer gemacht. 850 Euro sind bei ihrem Benefiz-Kürbisverkauf an der Münchener Straße zusammengekommen.
Eine Riesenfreude hat Resi Schneider dem an Leukämie erkrankten Michi Niebauer gemacht. 850 Euro sind bei ihrem Benefiz-Kürbisverkauf an der Münchener Straße zusammengekommen.
Niebauer
Rottenegg
Den Kürbisverkauf durch Resi Schneider an der Münchener Straße in Geisenfeld gestaltete dieses Jahr die Familie mitsamt Tochter Christa auf deren Grundstück zugunsten des im Mai 2017 an Leukämie erkrankten Buben. Satte 850 Euro kamen zusammen und wurden dem sehr gerührten Neunjährigen überreicht. Mit einer so großen Summe hatte er nicht gerechnet. Am Straßenverkauf war ein kleines Plakat angebracht in dem die berührende Geschichte von Michi kurz zusammengefasst wurde.

An Weihnachten vor zwei Jahren begann für Michi Niebauer ein Countdown, bei dem er täglich runterzählte wie viele Tage noch vergehen - bis zur Fahrt nach Rust. Für die Pfingstferien wurde nämlich ein viertägiger Ausflug in den Freizeitpark gebucht. Neun Tage vor dem Start folgte dann die schlimme Diagnose: "Leukämie T-ALL". Das ist die schlimmste Art dieser Krankheit - und nur eine Woche später war klar, dass Michi in den Hoch-Risiko-Bereich muss. Resi und Christa Schneider wollten dem Kleinen helfen und fragten bei Manfred Niebauer nach, ob es in Ordnung wäre, wenn sie die Spendenaktion für seinen Sohn starten dürften. Dankend wurde das Angebot angenommen, und so erfolgte nun die Übergabe der 850 Euro an den tapferen Buben. Das Geld soll für den nächsten Ausflug in den Europapark verwendet werden.

Unmittelbar nach der Hickman-Entfernung (Zugang über die Vene an der Brust) vor einigen Wochen verbrachte die Familie bereits ein paar Tage in dem Park, was nach 106 gespritzten Chemos und 25 Vollnarkosen eine willkommene Abwechslung war. Doch Michi möchte gerne mal wieder in den Themenhotels der Anlage übernachten, wofür diese Spende direkt verwendet wird.

Seit September wurde keine Krebszelle mehr bei dem Neunjährigen gefunden, aber bis zum Ende der Therapie am 29. Mai muss Michi täglich Chemo-Tabletten nehmen. Die Dosis wird bei dem wöchentlichen Klinikbesuch im schwäbischen Kinderkrebszentrum in Augsburg-Neusäß anhand der aktuellen Blutwerte errechnet. Es stehen noch drei Lumbalpunktionen an. "Dann ist hoffentlich alles gut", meint die Familie.
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