Mittwoch, 18. Juli 2018
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The Ramblers heizen bei Intakt die Stimmung kräftig an

Blues in vielen Facetten

Pfaffenhofen
erstellt am 15.04.2018 um 18:42 Uhr
aktualisiert am 19.04.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Pfaffenhofen (PK) Einen musikalischen Leckerbissen hat das Intakt-Musikinstitut am Freitag im fast vollen Keller des Hauses geboten: The Ramblers mit ihrem Programm "Blues & more".
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The Ramblers bestehen aus Reinhard Soll (von links), Mario Spelthan, Noah Psunkewicz und Leo Kyriakakos. Bei Intakt sorgten sie für einen stimmungsvollen Bluesabend.
The Ramblers bestehen aus Reinhard Soll (von links), Mario Spelthan, Noah Psunkewicz und Leo Kyriakakos. Bei Intakt sorgten sie für einen stimmungsvollen Bluesabend.
Foto: Stolle
Pfaffenhofen


In Neubesetzung boten die vier Musiker Blues vom Feinsten: Delta Blues, New Orleans Blues, Texas- oder Chicago Blues. Der Neue im Team, der in Melbourne geborene Leo Kyriakakos spielt alles. Er wurde gleich zu Beginn vom Chef, dem Holländer Mario Spelthan, der an den legendären Mick Jagger der Stones erinnert, vorgestellt. Kyriakakos ersetzt den ausgestiegenen Harpspieler Hubert Hofherr. Und er lieferte sich mit Gitarrist Reinhard Soll heiße Duelle. Der vierte Mann im Team ist Noah Psunkewicz, ein gebürtiger Münchner und Meister der coolen Groovebox Cajon. Übersetzt: Kistentrommel. Diese trendige Holzbox ersetzt ein komplettes Schlagzeug - und Noah ist ein Meister auf diesem südamerikanischen Instrument.

Zehn Lieder vor der Pause und zehn danach. Darunter Klassiker wie "Key to the Highway" oder "Sweet home Chicago?. Die Zuhörer lauschten andächtig den Darbietungen und waren begeistert. Mitsingen wollte beim Refrain von "You shouldn't do that" jedoch keiner. Und so drohte Spelthan im Scherz, dass dann das Konzert bereits nach dem vierten Lied zu Ende sei. Soll jedoch konterte, dass die Band dann eben notfalls auch zu dritt ohne Mario weitersingen würde - und so zog dieser seine Drohung gleich wieder zurück.

Zur Pause erinnerte Psunkewicz an ein Zitat des ausgeschiedenen Hofherr: "Die CDs liegen uns einerseits sehr am Herzen, andererseits am Lager. Bei Letzterem können Sie uns helfen. " Und so spielten die vier im zweiten Teil weitere bekannte Songs von "Mystery Train" über "Little red Rooster" hin zum Schluss mit "Hoochie Coochie". Und natürlich durfte sie nicht gehen ohne die Zugabe "Baby, what you want me to do. ".
Frank Stolle
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