Samstag, 18. August 2018
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Zweite Auflage der US-Classic Hallertau vom 6. bis 8. Juli am Geisenfelder Volksfestplatz

Aus Liebe zu amerikanischen Oldtimern

Geisenfeld
erstellt am 13.06.2018 um 14:18 Uhr
aktualisiert am 17.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Geisenfeld (GZ) Am zweiten Juli-Wochenende wird Geisenfeld wieder in den festen Händen der Liebhaber amerikanischer Auto-Raritäten sein. Die US-Classic Hallertau steigt vom 6. bis 8. Juli am Volksfestplatz - mit jenem Konzept, das sich vor zwei Jahren schon mal bewährt hat.
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Autos, die Spaß machen: Der amerikanische ?Way of Life? steht bei der US-Classic von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Juli, am Geisenfelder Volksfestplatz erneut im Mittelpunkt ? ?übrigens alles komplett unpolitisch?, wie Organisator Markus Kellerer vorab betont.
Autos, die Spaß machen: Der amerikanische "Way of Life" steht bei der US-Classic von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Juli, am Geisenfelder Volksfestplatz erneut im Mittelpunkt - "übrigens alles komplett unpolitisch", wie Organisator Markus Kellerer vorab betont.
Ellen Kellerer
Geisenfeld
"Es ist damals prima gelaufen. Also habe ich keinen Grund gesehen, am Ablauf viel zu ändern", berichtet Markus Kellerer. Der Ilmendorfer ist der Motor hinter den US-Car-Treffen, die seit 2010 in Mainburg stattfinden - und seit 2016 im zweijährigen Turnus in Geisenfeld. Der Ortswechsel hat der Veranstaltung keineswegs geschadet. Sage und schreibe 648 historische Automobile amerikanischer Marken haben den Volksfestplatz vor zwei Jahren in ein Eldorado der US-Car-Szene verwandelt. "Wir waren auf Anhieb das größte Treffen dieser Art in ganz Deutschland", berichtet Kellerer stolz.

Auch die knapp 3000 Zuschauer, die sich damals das Spektakel nicht entgehen ließen, haben den Organisator ermutigt, bei der zweiten Auflage erneut voll auf die Oldtimer ab dem Baujahr 1988 und Harley-Fahrer (ohne Beschränkung des Baujahrs) zu setzen. Freilich sind es vor allem die spektakulären Automobile, die Menschen anlocken. Aber Kellerer sorgt auch für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. So gibt es Aussteller, Händler, Burger, Tanz und Livemusik - alles ganz amerikanisch. Allzu patriotisch soll es trotzdem nicht werden. "Angesichts der momentan schwierigen Weltlage ist es mir ganz wichtig zu betonen, dass die ganze Veranstaltung vollkommen unpolitisch ist", versichert Kellerer. "Es geht hier einfach nur um die Liebe zu den Autos und zu der Szene."

Der Eintritt ist übrigens für alle frei. Lediglich die Fahrer der US-Cars bezahlen eine kleine "Auflaufprämie", die Zuschauer können gerne spenden. Der Erlös kommt dann dem Ernsgadener Kindergarten, einer Wolnzacher Jugendgruppe und der Mukoviszidose-Hilfe zu. "Die Helfer kümmern sich um die Bewirtung, also bekommen sie auch das Spendengeld", verrät Kellerer.

Der Besuch der US-Classic soll überhaupt so unkompliziert wie möglich ablaufen. Parkplätze stehen rund um die Anton-Wolf-Halle und das Schulgelände in großer Zahl zur Verfügung. Biker können ihre (Nicht-US)-Motorräder auf einem speziellen Teil des Geländes abstellen. Das Rote Kreuz steht mit einem Team parat, um im Notfall eingreifen zu können. Und für die Sicherheit steht auch Personal zur Verfügung. Zusätzliche Poller werden aufgestellt, um unbefugte Fahrzeuge abzuhalten. Und die wirksamste Sicherheitsmaßnahme hebt sich Markus Kellerer bis zum Schluss auf. "Wir schenken überhaupt keinen Alkohol aus", sagt er. Den Grund schiebt er sogleich nach: Die US-Classic soll eine absolute Familienveranstaltung werden. "Wir brauchen hier keine Freaks, die sich sinnlos betrinken."

Für die Unterhaltung sollte das Rahmenprogramm genügen. Rock'n'Roll von zwei zwei bekannten Bands, Tanzvorführungen, eine Miss-Pettycoat-Wahl und anregende Gespräche über Aufsehen erregende Autos amerikanischer Machart. "Das müsste reichen für drei tolle Tage", meint Kellerer, der auf einen guten Ablauf hofft, um in zwei Jahren an selber Stelle das Zehnjährige feiern zu können.

Patrick Ermert
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