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Mini-Stimmbezirke bleiben aufgelöst - Auf Ansturm bei Briefwahl gerüstet

7946 Geisenfelder dürfen wählen

Geisenfeld
erstellt am 11.09.2018 um 18:21 Uhr
aktualisiert am 14.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Geisenfeld (kog) Wie schon bei der Bundestagswahl im vergangen Jahr gibt es auch bei den Landtags- und Bezirkstagswahlen in gut vier Wochen in drei früheren Stimmbezirken der Großgemeinde keine Urnenwahl mehr.
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Konkret bedeutet dies, dass die Nöttinger dazu wieder nach Engelbrechtsmünster fahren müssen (so wie die Gadener und Schillwitzrieder auch), für die Pindharter und Mettenbacher stehen die Wahlurnen wieder in Rottenegg. Dies hat die Stadt jetzt auf Anfrage bekanntgegeben. Die Regelung vom Vorjahr - mit gleichzeitiger Aufstockung der Briefwahlstimmbezirke - habe sich bewährt, hieß es.

Insgesamt sind für den 14. Oktober 7946 Geisenfelder ab 18 Jahren (rund 400 mehr als vor fünf Jahren) aufgerufen, ihre vier Kreuzchen zu machen - je zwei bei der Landtags- und bei der Bezirkstagswahl. Von den Wahlberechtigten sind 547 Landtags-Erstwähler, für 99 junge Geisenfelder ist es die allererste Stimmabgabe. Betreut werden im Geisenfelder Rathaus auch die Wahlen in Ernsgaden. Hier sind es bei der Landtagswahl 1246 Wahlberechtigte, davon 60 Landtags-Erstwähler. Sein Kreuzchen zu machen gilt es bei einem der elf Direktkandidaten und bei einer der 17 antretenden Parteien und Gruppierungen (bei der Bezirkstagswahl sind es 14).

In dem Beschluss, die drei Mini-Stimmbezirke aufgelöst zu lassen, wurde man im Geisenfelder Rathaus auch durch das Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 2017 bestätigt. Da gaben fast 43 Prozent der Wähler ihrer Stimmen per Briefwahl ab, und mit einem ähnlich hohen Anteil rechnet man auch dieses Mal. Deshalb wurden auch wieder gleich sieben Briefwahlstimmbezirke eingerichtet.

Briefwahl beantragen können die Wahlberechtigten, sobald sie ihre Wahlbenachrichtigungen zugeschickt bekommen haben. "In den nächsten Tagen wird dies der Fall sein", sagt Michael Kopetzki von der zuständigen Stelle im Rathaus. "Sollte jemand bis Ende nächster Woche keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, wird er gebeten, sich an den Geisenfelder Bürgerservice, Telefon (08452) 9843, zu wenden.

Um die Briefwahlunterlagen zu bekommen, ist der Antrag auf der Rückseite auszufüllen und per Post zurück zu schicken oder persönlich im Bürgerservice abzugeben", erläutert der Rathausmitarbeiter. Die Briefwahlunterlagen würden dann entweder direkt ausgehändigt oder an die im Antrag angegebene Adresse verschickt. Die persönliche Abholung der Briefwahlunterlagen beim Bürgerservice ist bis spätestens Freitag, 12. Oktober, 18 Uhr, also zwei Tage vor dem Wahltermin, möglich. Wie schon bei der Bundestagswahl 2017 können die Briefwahlunterlagen auch online beantragt werden. Dies ist in Geisenfeld bis spätestens 10. Oktober, 12 Uhr, möglich.

Für den Ausgang der Landtagswahlen kann die Wahlbeteiligung mit ausschlaggebend sein. 2013 lag diese in Geisenfeld bei 65,2 Prozent, wobei die Wahlen in der Großgemeinde für die CSU eine Traumergebnis brachten. Sie erhielt fast 59,6 Prozent bei Erst- und Zweitstimmen, was für die "Schwarzen" hier das beste Ergebnis von allen Landkreisgemeinden bedeutete. Die SPD kam 1013 auf 14,5 Prozent, die Freien Wähler erreichten 8,7 und die Grünen 3,9 Prozent. Und die AfD? Die war 2013 noch gar nicht zur Landtagswahl angetreten.
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