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18.11.2002 20:59 Uhr | x gelesen
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CSU will Bürgermeister Gebert "testen"


Rennertshofen (r) "Der Wähler soll die Leistung des Bürgermeisters ernsthaft beurteilen", meint CSU-Ortvorsitzender Wolfgang Fürmann in Rennertshofen. Er kandidiert erstmals gegen Amtsinhaber Ernst Gebert (51).


Der parteifreie Gebert amtiert bereits 24 Jahre, seit er 1978 Sensationssieger gegen CSU-Größe Rudolf Roßkopf geworden war. Er baute seinen Gemeinderat zur PWG-Hochburg aus, und verzeichnete 1990 und 1996 ohne Gegenkandidaten Ergebnisse jenseits der 96 Prozent. Damit soll jetzt Schluss sein. Die CSU will den Wählern mit Wolfgang Fürmann eine Alternative anbieten. Der 58-jährige leitende Angestellte (Kettlitz Chemie) sieht sich in Rennertshofen stark genug, alle Gegenstimmen gegen den regierenden Bürgermeister anzuziehen. Einen weiteren Bürgermeisterkandidaten gibt es vermutlich nicht. Die CSU liebäugelt mit der Mehrheit im 16-köpfigen Gemeinderat, hat Kandidaten aus allen Ortsteilen gefunden und baut erneut auf MdL Eugen von Redwitz, der wieder als Gemeinderat kandidiert. Redwitz (63) gibt 2003 nach über 20 Jahren sein Landtagsmandat auf. Mit einer Fragebogenaktion hat die Partei die Hauptprobleme der Rennertshofener zu erkunden versucht. Als Punkte für den Wahlkampf sieht Fürmann bessere Jugend- und Vereinsförderung, die Vermarktung des Gewerbegebietes und Verschönerung der Marktmitte. Die jahrelange Diskussion um eine Mehrzweckhalle könnte ebenfalls Wahlkampfthema werden. Entweder die Gemeinde kauft das von der Diözese Augsburg angebotene Pfarrheim zur umfassenden Sanierung auf oder sie baut eine eigene Veranstaltungshalle.


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