Nur weil er aktiv mitmachte? Schon der Ausdruck "Lieblingshunde" schreit zum Himmel. Was war mit den Hunden, die er fast verhungern ließ oder sie illegal nach Tschechien abschieben wollte, egal welches Schicksal sie dort erwartet? Diese Tiere hatten das Pech, dass sie nicht zu seinen "Lieblingen" zählten. Und jetzt darf er zwei Hunde behalten obwohl gegen ihn wegen Vergehens gegen das Tierschutzgesetz ermittelt wird. Wo steht da noch das Wohl der Hunde? Lässt das der Tierschutz kommentarlos zu?

Wenn man die Bilder von "Stern TV" vor Augen hat, wie dieser Mann die Hunde herzlos regelrecht in den Transporter geworfen hat, zweifle ich daran, dass es sich hierbei überhaupt um einen Tierfreund handelt. Und so einem Menschen überlässt man Tiere? Bei dem Gedanken sträuben sich mir die Nackenhaare. Es wäre interessant zu wissen, wer ihm die Haltung von zwei Hunden genehmigt hat.

Petra Frank, Ingolstadt

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Es wurde ja schon einiges in den Medien über das Hundedrama von Königsmoos berichtet, und trotzdem möchte ich mich auch nochmal dazu äußern beziehungsweise "anklagen". Ich denke, in diesem Fall haben einige versagt oder ihre Aufgaben nicht richtig gemacht. Wie kann es sein, dass man einem ein Hundehaltungsverbot verhängt, aber zwei Lieblingstiere darf er behalten? Damit in einigen Jahren das gleiche Szenario vorzufinden ist? Auch wenn die verbliebenen Hunde vielleicht kastriert sind?

Wenn bisher niemand bemerkt oder bemerken wollte, dass dort statt 30 bis 50 auf einmal 130 Hunde sind? In dem Artikel steht, dass seit fünf Jahren den Behörden diese Zustände bekannt waren, man aber nicht einschreiten konnte. Hätte man früher eingegriffen, dann wäre einigen Hunden viel Leid erspart geblieben. Aber wenn dann noch ein Tierarzt, der sich an dem Leid der Tiere auch noch bereichert, mitmacht, da fehlen einem die Worte. Ebenso bei den Kosten, die von wem nochmal getragen werden? Es ist ein Drama, dass in unserem Staat diejenigen, die wehrlos und auf Hilfe angewiesen sind, keine Hilfe erfahren.

Aber es kann einen eigentlich nicht mehr überraschen, denn wenn bei Kindern manchmal nicht oder zu spät eingeschritten wird, wieso soll es dann bei "Wirbeltieren" anders sein.

Maria Rogowski,
Ingolstadt