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Weicheringer Verein plant Investitionen in sein Sportheim

Große Aufgaben für den SV

Weichering
erstellt am 11.03.2018 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 15.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Weichering (shm) Der Kassenstand beim SV Weichering ist gut. Der Verein hat die roten Zahlen von 2016 verlassen und Rücklagen geschaffen.
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Baustelle in spe? Große Investitionen hat der SV Weichering am Sportheim vor..
Baustelle in spe? Große Investitionen hat der SV Weichering am Sportheim vor.
Schittenhelm
Weichering
Das ging aus dem Kassenbericht von Werner Moosheimer bei der Jahresversammlung des SV hervor. Diese Rücklagen sind angesichts der anstehenden Investitionen auch dringend notwendig.

 

Hier führten Jürgen Beck von der Fußballabteilung und die beiden Vorsitzenden Wolfgang Mandlmeier und Andreas Jopp einige Punkte an: den Geräteschuppen für die Tennisabteilung (2000 Euro), einen Rasenmähertraktor (2500), einen Solarspeicher für die alte Heizung (2500), ein Rasenmarkierungsgerät (1000) sowie die aktuell immer wieder laufenden Pflasterarbeiten des Parkplatzes vor dem Vereinsheim. Diese Ausgaben seien aber bereits fix und eingerechnet, hieß es. Der SV hat aber auch noch Pläne für die Zukunft: Die gesamte Heizung muss man im Auge behalten, da diese bereits 30 Jahre alt ist. Darüber hinaus geht es um eine Flutlichtanlage des Jugendplatzes. Und im Kopf von so manchem SV-Fan geistert auch eine Veränderung an der Terrasse herum, um von dort aus das Spiel beobachten zu können.

Die Verantwortlichen des Vereins sind hier gerade dabei Planungen aufzustellen - im Raum steht eine Verglasung als eine Art Wintergarten - entweder mit Glas- oder mit Ziegeldach. Wichtig sei hier, den Pflegeaufwand auch so gering wie möglich zu halten, erklärte Jopp. Aus den Reihen der Mitglieder kam der Einwurf, es mit einer modernen Markise zu regeln. Was aus Sicht der Vereinsoberen für die verglaste Variante spricht, ist der zusätzliche Platz, den man im Vereinsheim gewinnen könnte.

Auch die energetische Optimierung des Gebäudes ist es, die einen Dachgeschossausbau der zweiten Hälfte des Gebäudes in den Fokus der Verantwortlichen rückt. "Wir müssen uns in jedem Fall in den kommenden Jahren Gedanken machen", führte Jürgen Beck aus. Was dort entstehen könnte - Lagerräume oder vielleicht ein Gymnastikraum -, das müsse man noch in aller Ruhe klären, waren sich Mandlmeier und Jopp einig. Um die notwendigen Investitionen in der Zukunft stemmen zu können, müsse man überlegen, den derzeitigen Jahresbeitrag von 50 Euro ein wenig anzuheben. Dieses Thema wolle man für 2019 ins Auge fassen, erklärte Mandlmeier.

Den Haushalt des Sportvereins stärker belasten wird ab heuer auch der höhere Beitrag, den der SV an den Bayerischen Fußballverband abführen muss. Für den Weicheringer Klub bedeutet dies jährliche Mehrkosten von 120 Euro. Für einen Verein, der knapp 600 Mitglieder hat, eine gewaltige Summe.

Apropos Mitgliederzahlen: Hier zeigte sich Mandlmeier sehr erfreut, einen Mitgliederzuwachs von 31 zu verzeichnen. Damit sind es derzeit 589 Mitglieder. Diese teilen sich auf die Abteilungen Fußball, Tennis, Gymnastik und Schach auf. Alle hätten jedoch gleichermaßen ein Problem: Die Jugendlichen, die jetzt um die 14 Jahre alt sind, sehen das Angebot scheinbar als nicht attraktiv an.

Was sich gut entwickelt hat, ist das Veranstaltungswesen im Sportheim, wie Hildegard Rößler in ihrem Abteilungsbericht ausführte. 20 neue Mitglieder konnte Regina Gruber für die Gymnastik-Abteilung vermelden. Beim Tennis konnte man seit langen Jahren erstmals keinen Aufstieg vermelden, bilanzierte Abteilungschef Klaus Wagner. Die Jugendfußballleiterin Sibille Soore stellte die gute Kooperation mit dem Sportverein Lichtenau heraus, die dazu führt, dass der SV noch sehr viele Altersklassen anbieten kann. Friedrich Höche von der Schachabteilung lobte seine zweite Mannschaft, die vor allem aus Jugendlichen besteht, die sich in der B-Klasse sehr gut etabliert haben. Zugleich bemängelte er jedoch ein Defizit bei den Zwölf- bis 16-Jährigen.

Die Fußballer seien hoch ambitioniert, was die Rückrunde betrifft, hieß es. Einzig das Defensiv-Verhalten der Mannschaften - die Erste hat 31 Gegentore, die Zweite 51 - gibt ein wenig Anlass zur Sorge.

Ramona Schittenhelm
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