Samstag, 20. Oktober 2018
Lade Login-Box.

Stadträte im Verkehrsausschuss schmettern eine Reihe von Anträgen ab

Ein klares Nein zu allem

Neuburg
erstellt am 14.05.2018 um 20:29 Uhr
aktualisiert am 18.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (kpf) "Übersichtlicher kann eine Kreuzung gar nicht sein", fand Andreas Schwierz (FDP) und sprach sich gegen ein Blinklicht aus, das die Linksabbieger von der Grünauer Straße in die Theo-Lauber-Straße auf Fußgänger aufmerksam machen sollte.
Textgröße
Drucken
Ein Blinklicht, dass Linksabbieger von der Grünauer Straße in die Theo -Lauber-Straße auf Fußgänger aufmerksam machen soll, wurde vom Verkehrsausschuss mehrheitlich abgelehnt.
Ein Blinklicht, dass Linksabbieger von der Grünauer Straße in die Theo -Lauber-Straße auf Fußgänger aufmerksam machen soll, wurde vom Verkehrsausschuss mehrheitlich abgelehnt.
Foto: Frank
Neuburg
Im Nachgang schloss sich die Mehrheit des Verkehrsausschusses dieser Ansicht an. Es wird also kein Blinklicht geben. Es blieb nicht die einzige Ablehnung in dieser Sitzung. Das Gremium befürwortete keinen einzigen Antrag, lehnte ab oder vertagte.

Ein klares Nein war auch dem, Antrag beschieden, am Neufeld, dem Pettenkoferring und der Weiherleite eine Einbahnregelung einzuführen. "Man kann es machen wie man will. Es ist ein reines Wohngebiet", lautete die fachliche Meinung von Werner Schade, Verkehrssachbearbeiter bei der Polizei. "Die Einbahnregelung ist völlig unnötig. Sie hätte nur Nachteile", fand Heinz Schafferhans (SPD). Einer davon wäre laut Verwaltung, dass im Pettenkoferring und an der Weiherleite 15 Parkplätze wegfallen würden. Klaus Brems (FW) vermisste eine plausible Begründung von Waldemar Foh, der den Vorschlag an den Verkehrsreferenten Bernhard Pfahler (FW) herangetragen hatte. "Man kann doch einen Antrag nicht aus Jux und Tollerei stellen", kritisierte Brems. Peter Segeth (CSU) bewertete den Antrag als "absolut unsinnig". Das einstimmige Nein kam dann erwartungsgemäß.

Das gleiche Schicksal wie die Einbahnregelung traf auch den beantragten Poller im Invalidengäßchen. Anlieger hatten moniert, das Gäßchen werde widerrechtlich mit Autos befahren, obwohl es lediglich für Radler und Fußgänger freigegeben ist. Allerdings muss ein dort ansässiger Handwerker mit Auto und Anhänger ein- und ausfahren. Er hat seit 1967 eine Ausnahmegenehmigung. "Ein Poller wäre für mich ein Blödsinn", fasste Brems prägnant zusammen. "Selten waren wir uns so einig", gab ihm Oberbürgermeister Bernhard Gmehling (CSU) Rückendeckung. Außer Verkehrsreferent Pfahler waren alle anderen Stadträte gegen diese Sperre.

Beim Durchgang Schmidweg/Am Südpark eine allgemein akzeptierte Lösung zu finden, wäre die Quadratur des Kreises. Nach Poller und Bügeln, über die sich Anlieger und Nutzer beschwert hatten, ist dort im Moment eine Schranke angebracht. Doch auch da gingen Beschwerden ein, dass Mofa- und Motorradfahrer den Weg trotzdem benützen. Der Ausschuss kam zu dem Ergebnis, an der aktuellen Situation nichts zu ändern.

Nichts geändert wird auch an der Ausfahrt von Schwalbanger und Beethovenstraße auf die Augsburger Straße. Fritz Goschenhofer (CSU) hatte beantragt, dass dort auch nach links auf die Augsburger Straße eingebogen werden darf, nicht nur nach rechts. Der Antrag wurde einstimmig abgelehnt.
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!