Mittwoch, 26. September 2018
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Geh- und Radweg zu den Stadtwerken für 140000 Euro

Ampel an der Grünauer Straße

Neuburg
erstellt am 14.09.2018 um 19:16 Uhr
aktualisiert am 19.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (r) Die Überquerungd der Grünauer Straße in Höhe des Gewerbegebietes soll bald sicherer werden.
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Die Stadträte im Bauausschuss entschieden sich für den Einbau einer Druckknopfampel und einen Geh- und Radweg zu den Stadtwerken. Dafür sind immerhin 180000 Euro aufzubringen.

Die bisherige Querungshilfe zwischen Friedhof und Gewerbegebiet in Form einer Insel hält Verkehrsreferent Bernhard Pfahler für nicht mehr ausreichend. Die Verwaltung hat die Anregung des Referenten und des Verkehrsausschusses aufgegriffen und eine Planung vorgelegt. Ein Zebrastreifen sei außerorts nicht mehr zulässig, so Ingenieur Christoph Gastl, die erforderliche Druckknopfampel koste 40000 Euro.

Sie wird jetzt an der bestehenden Bushaltestelle gebaut. Auf der Südseite der Grünauer Straße entschieden sich die Stadträte für einen 450 Meter langen Geh- und Radweg, der vom neuen Friedhof stadtauswärts bis zu den Stadtwerken führt. Damit sind diese Einrichtungen an das geplante Kinderhaus verkehrssicher angebunden. Der neue Geh- und Radweg soll noch heuer gebaut werden und 140 000 Euro kosten.

Dem Autohaus Prüller am Schwalbanger genehmigte der Bauausschuss die Anlage eines Gebrauchtwagenplatzes mit Verkaufspavillon im rückwärtigen Bereichs des Betriebes. Der Bauherr erhält eine Befreiung von der Überschreitung des Baufensters und den Vorgaben des gültigen Bebauungsplans. Er sieht auf dieser Fläche am "Schwalbanger Nord" ein allgemeines Wohngebiet vor. Zum Schutz der Wohnbereiche an der Richard-Wagner-Straße muss das Autohaus einen fünf Meter breiten Grünstreifen anlegen. Laut Antragsteller werde es auf dem Abstellplatz nur wenige Rangierbewegungen geben.

Der Stadtteil Heinrichsheim wächst weiter. Im Rahmen des bestehenden Bebauungsplans "Heinrichsheimstraße West II" sollen auf 17 000 Quadratmetern 25 bis 30 weitere Wohneinheiten entstehen. Die Eigentümer der bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen haben Bebauung beantragt. Die Stadtpolitiker akzeptieren die Änderung des Bebauungsplanes und beauftragten das Bauamt mit einem entsprechenden Entwurf. Dichtere Bebauung soll möglich sein, drei Reihenhäuser, fünf Doppelhäuser und acht Einfamilienhäuser sind vorgesehen. Die Zufahrt soll über den bestehenden Wendehammer im Süden sowie über einen auszubauenden Feldwegabschnitt erfolgen.

Am Areal des Golfplatzes Ziegler in Heinrichsheim soll auf 1,4 Hektar eine neue Photovoltaikfläche entstehen. Sie wird von der Bürger-Energie-Genossenschaft beantragt und soll 750 Kilowatt Leistung erbringen. Die Stromeinspeisung ist nach Prüfung durch die Stadtwerke gegeben. Die Richtlinie des Innenministeriums, dass solche Freiflächenanlagen nur entlang von Bahnlinien oder Autobahnen zu genehmigen sind, wird durch das unmittelbar vorbeiführende Bahngleis erfüllt. Der Abstand zur bestehenden Photovoltaikfläche Neuburg Ost beträgt über zwei Kilometer. Laut Antragsteller soll die neue PV-Anlage nach 20 Jahren demontiert werden und die Fläche möglicherweise als Golfplatz genutzt werden.
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