Montag, 24. September 2018
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Max Rost aus Rennertshofen erzählt von seinem ersten Schultag - und worauf er sich am meisten freute

Viele neue Eindrücke

Rennertshofen
erstellt am 11.09.2018 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 15.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Rennertshofen (DK) Um kurz nach 10 Uhr herrscht wuseliges Treiben im Eingangsbereich der Rennertshofener Grundschule.
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Ist stolz auf seine kuschelige Schultüte: Erstklässler Max Rost aus Rennertshofen.
Ist stolz auf seine kuschelige Schultüte: Erstklässler Max Rost aus Rennertshofen.
Kretzmann
Rennertshofen
Aufgeregt stehen Eltern und Großeltern vor der Treppe, zücken ihre Kameras und Mobiltelefone und warten auf den großen Moment. Dann ertönt der Schulgong und die Gänge füllen sich mit Kinderstimmen. Mit strahlenden Gesichtern marschiert ein frischgebackener Erstklässler nach dem anderen die Stufen herunter. Unter ihnen ist auch Max Rost aus Rennertshofen.

"In der Früh war er richtig aufgeregt", sagt seine Mama Conny Rost. Um kurz nach 6 Uhr sei er schon wach gewesen - und das, obwohl die Schule erst um 7.40 Uhr angefangen hat. Die morgendliche Nervosität hat der Sechsjährige auch auf seine Mutter übertragen. "Beim Einparken an der Schule habe ich gleich mal die Felge angefahren", erzählt sie und lacht. Doch als Max dann nach dem Ende des ersten Unterrichts die Treppe herunterkommt und stolz seine rote, wuschelige Elmo-Schultüte präsentiert, ist von Nervosität keine Spur mehr - viel mehr ist er überwältigt von den Ereignissen. "Das war jetzt natürlich alles viel und neu, das muss er jetzt erst einmal verarbeiten", sagt seine Mutter.

Bevor es aber das erste Mal in die Klassenzimmer ging, wurden die Kleinen sowie deren Angehörige von Schulleiterin Iris Plichta und Bürgermeister Georg Hirschbeck begrüßt. "Da haben wir dann ein Lied gesungen und die älteren Schüler haben für uns getanzt", erzählt Max. Im Anschluss folgte dann schon die erste Unterrichtsstunde, in der "auch gemalt und gesungen wurde". Auch die erste Hausaufgabe haben Max und seine Klassenkameraden von Lehrerin Hildegard Altenbuchner schon bekommen. Der Sechsjährige zieht ein kleines Heft aus seinem bunten Rucksack und erklärt seinen Eltern und Großeltern ausführlich, was er alles machen muss. "Da müssen wir was ausmalen und auf Linien schon ein bisschen Schreiben üben. " Und auch Mama und Papa haben eine Hausaufgabe bekommen: Auf der Rückseite des kleinen Hefts sind drei leere Felder, in die sie ihre Wünsche für ihren Erstklässler hineinschreiben.

Nach all den vielen Eindrücken will Max aber schließlich nur noch eines: "Nach Hause und schauen, was in meiner Schultüte ist. " Er hofft auf Süßigkeiten und sein Lieblingsspielzeug Lego. Noch einmal wirft er einen Blick auf sein buntes Namensschild, das er um den Hals hängen hat. Was auf der Rückseite steht, will er nicht verraten. "Das ist streng geheim", erzählt er und grinst bis über beide Ohren.
 
Katrin Kretzmann
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