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Zahlen an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis bleiben stabil - 926 Erstklässler und zwei neue Rektorinnen

5000 Mädchen und Buben starten heute ins neue Schuljahr

Neuburg
erstellt am 10.09.2018 um 18:56 Uhr
aktualisiert am 13.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) Für 5000 Kinder beginnt heute in den 25 Grund- und Mittelschulen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen wieder der Unterrichtsalltag.
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Darunter sind diesmal besonders viele Erstklässler, nämlich 926 - eine Steigerung um 65 Mädchen und Buben. "Der Landkreis wächst, dadurch kommen viele Schulanfänger nach", freut sich Schulamtsdirektorin Ilse Stork über diese Entwicklung.

Die Gesamtzahl der Schüler bleibt dennoch in etwa konstant; an den Grundschulen bedeuten 3488 Schüler einen leichten Anstieg, an den Mittelschulen gibt es mit 1511 Jugendlichen einen kleinen Rückgang. Ausreißer sind an den einzelnen Schulen zwar nicht auszumachen, wie Stork versichert. In der Zahl der Klassen schlägt sich diese Entwicklung aber sehr wohl nieder: 162 sind es in den Jahrgangsstufen eins bis vier, 71 in den Stufen fünf bis neun. Damit bleiben die Klassengrößen mit etwa 21 Schülern in einem guten Durchschnitt. Die 926 Grundschüler - darunter sind auch die Kinder der privaten St.-Franziskus-Grundschule in Neuburg, die heute an den Start geht - verteilen sich auf 37 Klassen. Neun davon sind Kombiklassen der Jahrgangsstufen eins und zwei. Dieses pädagogische Modell, das den Kindern mehr Freiräume im Schulstart gibt, gab es zuletzt lediglich in Oberhausen und in Burgheim. Neu dabei ist nun die Grundschule in Karlskron. Zuwachs verzeichnen auch die beiden Einrichtungen in Waidhofen und in Ehekirchen, nämlich bei der Anzahl der ersten Klassen. In Waidhofen gibt es diesmal zwei, in Ehekirchen sogar drei Einstiegsklassen. Die größte Bildungseinrichtung im Zuständigkeitsbereich des staatlichen Schulamts bleibt die Mittelschule in Neuburg mit 578 Jugendlichen, die kleinste ist die Grundschule in Bergheim mit 73 Mädchen und Buben.

Insgesamt 450 Lehrkräfte kümmern sich im Landkreis in den nächsten Monaten um die Kinder und Jugendlichen. Darunter sind neben 46 neuen Pädagogen - 28 Lehrer und 18 Lehramtsanwärter - auch mehrere neue Führungskräfte. In der Grundschule am Schwalbanger folgt die bisherige Konrektorin Gertrud Kuyten als Schulleiterin auf Maria Platzer, in Rennertshofen übernimmt Iris Plichta, die von der Wellheimer Grundschule kommt. Kyutens Nachfolge als Konrektorin am Schwalbanger tritt Sonja Haug an, die zuvor als Lehrerin an der Schule tätig war. Neue Konrektorin in Neuburg-Ost ist Gabriele Kleemann von der Grundschule Ingolstadt-Haunwöhr. Und in der Neuburger Mittelschule unterstützen Gabriele Sörgel erste Konrektorin und Kerstin Zischler als zweite Konrektorin Rektorin Anne Graf. Neue Seminarrektorin für Grundschulen ist neben Sylvia Menzel (Neuburg-Ost) künftig Sandra Mohr (Burgheim). "Wir sind stabil versorgt", stellt Stork zufrieden fest. Gleichzeitig gibt es diesmal 27 Lehrer und vier Fachlehrer, die als mobile Reserve ihre Kollegen im Landkreis unterstützen.

Gute Erfahrungen haben Stork und ihr Team, zu dem seit Mai auch Klaus Sterner als weiterer Schulrat gehört, auch mit Realschul- und Gymnasiallehrern gemacht. Nach entsprechender Qualifizierung sind im neuen Jahr drei umgeschulte Pädagogen in den sieben Mittelschulen des Landkreises und zwei in den 18 Grundschulen im Einsatz.

Gleichzeitig geht die Zusammenarbeit mit der Förderschule im Bereich Inklusion weiter. Sowohl in der Grundschule Neuburg-Ost als auch in der Mittelschule Neuburg gibt es zwei Kooperationsklassen, die auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf besuchen. Parallel dazu bietet das Schulamt an der Dr.-Walter-Asam-Schule und der mit Inklusion erfahrenen Grundschule in Aresing zusammen, um ihren Lehrern Einblicke in besondere Unterrichtsformen zu ermöglichen. "Das geht natürlich nur mit Unterstützung der Förderschule", weiß Stork.

Und auch die Integration bleibt ein Thema im Landkreis, obwohl sie Stork zufolge über das Neuburger Modell seit Jahren intensiv und erfolgreich läuft. Jetzt gehe es lediglich darum, die Sprachintensivklassen an die Anforderungen der Staatsregierung anzupassen - mit mehr Stunden im Fach "Kulturelle Bildung und Werteerziehung".
Stefan Janda
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