Samstag, 21. Juli 2018
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Gemeinderat Oberhausen beschäftigt sich mit Denkmalschutz und dem Friedhof in Unterhausen

Schloss Sinning wird saniert

Oberhausen
erstellt am 13.07.2018 um 19:17 Uhr
aktualisiert am 18.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Oberhausen (DK) Schloss Sinning, Planungsstand Oberhausen und Friedhof Unterhausen - am Donnerstag tagte der Gemeinderat Oberhausen. Über die ärztliche Versorgung im Landkreis informierten sich die Volksvertreter ebenfalls (siehe Kasten).
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Das Wasserschloss Sinning, erbaut im Renaissance-Stil, wird in den Innenräumlichkeiten saniert.
Das Wasserschloss Sinning, erbaut im Renaissance-Stil, wird in den Innenräumlichkeiten saniert.
Foto: Hammerl/DK-Archiv
Oberhausen
Einstimmig votierte der Gemeinderat Oberhausen für einen Antrag auf eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis für Innenarbeiten im Schloss Sinning. Vergangene Woche, so Bürgermeister Fridolin Gößl (CSU), seien Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege zur Besichtigung im Schloss gewesen. Dass eine Sanierung dringend nötig sei, stehe außer Frage, meinte Gößl. Das Landratsamt habe sie auch schon genehmigt. Schloss Sinning ist ein Wasserschloss, dessen Hauptbau den Renaissancestil der Zeit wiedergibt und um eine große Flügelanlage im Barockstil erweitert wurde. Aufgrund des Rittersaales mit Stuckaturen im französischen Regénce-Stil ist das Schloss für Festlichkeiten erbaut. Es befindet heute in Familienbesitz.

Außerdem wurde der Planungsstand für die Ortsentwicklung in Oberhausen vorgestellt. Er solle nun bald umgesetzt werden. Für den Antrag in der Kaiserburgstraße in Oberhausen weitere Schilder aufzustellen, sah man keine Notwendigkeit. Auf dem Unterhausener Friedhof wird zudem eine Urnenwand entstehen, wobei pro Familie zwei Belegungsmöglichkeiten vorgesehen sind. Und schließlich wurde der Um- und Erweiterungsbau des Kindergartens in Sinning besichtigt. Der Bau komme gut voran.

Der Rat stimmte einer Bauvoranfrage zu, wonach auf dem ehemaligen Gelände des Sägewerks Reissner in Sinning elf Fertigteilgaragen errichten werden sollen.
Rainer Hamp
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