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"Power in Respekt": Umgang mit Gewalt

Neuburg
erstellt am 06.12.2018 um 18:25 Uhr
aktualisiert am 10.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) Jeder Schüler hat eine solche Situation schon einmal mitbekommen: Provokationen wie "Hey, du bist so dick!
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In Rollenspielen bearbeiten die Neuburger Mittelschüler, wie sie mit aggressiven Situationen besser umgehen können. Trainer Atila Dikilitas zeigte dabei einige wirkungsvolle Tricks.
In Rollenspielen bearbeiten die Neuburger Mittelschüler, wie sie mit aggressiven Situationen besser umgehen können. Trainer Atila Dikilitas zeigte dabei einige wirkungsvolle Tricks.
Bach
Neuburg
", Schimpfwörter oder, so fragt Antigewalttrainer Atila Dikilitas: "Was tun, wenn jemand deine Mutter beleidigt? " Die Frage, wie man auf solche Ansprachen reagieren soll, brennt Kindern und Jugendlichen unter den Nägeln. Entsprechend interessiert arbeiteten sie jetzt beim zehnten Projekt "Power in Respekt" an der Neuburger Mittelschule mit. Auf Einladung von Caritas-Schulsozialarbeiter Markus Bach führt Dikilitas mit seinem Mitarbeiter Denizhan Cebi das Projekt "Power in Respekt" durch. Insgesamt nahmen 126 Schüler aus sechs Klassen an der Präventionsveranstaltung teil.

"Ziel des Projekts ist es, die Klassengemeinschaft zu fördern und die präventive Vermittlung, wie Schüler mit Aggressionen und Provokationen umgehen können, damit es nicht zu einer Eskalation kommt", erklärt Schulsozialarbeiter Bach. Dabei ist dem Trainer Respekt und Höflichkeit im Umgang mit anderen Menschen sehr wichtig. Durch gruppendynamische Übungen, Rollenspielen und dem Aufgreifen von Alltagsbeispielen werden Möglichkeiten trainiert, wie sich Schüler in aggressionsgeladenen Situationen verhalten können. "Hierdurch", so Rektorin Anne Graf, "sollen die sozialen Kompetenzen der Schüler gestärkt werden. " Sie freut sich über das bei den Schülern angesehene Projekt der Caritas: "Es stärkt unsere Schulgemeinschaft. "

Am Ende von drei Einheiten zeigt Dikilitas den Schülern einfache, aber effektive Verteidigungsstrategien, wenn sie doch einmal in eine körperliche Auseinandersetzung geraten. Alle Schüler erhielten eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme. Jetzt kommt es darauf an, dass die Schüler ihr erworbenes Wissen umsetzen.

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