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OB vermisst gerechten Ausgleich

Neuburg
erstellt am 13.07.2018 um 19:14 Uhr
aktualisiert am 16.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (r) 116,6 Millionen Euro umfasst der Kreishaushalt 2017 nach exakter Abrechnung.
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Dass 5,4 Millionen Euro "übriggeblieben" und dem Vermögenshaushalt zugeführt worden sind, rief Oberbürgermeister Bernhard Gmehling im Kreisausschuss auf den Plan.

"Diese 5,4 Millionen Euro entsprechen 6,75 Prozent der Kreisumlage", stellte der OB fest. Damit seien wieder Ausgaben festgesetzt worden, die letztlich nicht kassenwirksam geworden seien, aber in der Diskussion um die Erhöhung der Kreisumlage eine Rolle gespielt haben. Die aktuelle Umlage von 51,5 Prozent ist allerdings unverändert geblieben, weil sich die Bürgermeister in seltener Einigkeit gegen eine Anhebung gewehrt hatten. Landrat Roland Weigert hätte angesichts der Vorhaben auf dem Sektor Schulen und Verkehr gerne mehr Einnahmen erzielt. Mit einem "aufgeblähten Haushalt", so OB Bernhard Gmehling, sei kein gerechter Interessensausgleich zwischen Landkreis und Kommunen möglich. "Ich bitte alle Bürgermeisterkollegen, dieses Rechnungsergebnis für die nächste Haushaltsdebatte im Hinterkopf zu behalten. "

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