Sonntag, 15. Juli 2018
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Wohnhaus in der Kolpingstraße gesegnet und vermietet - 400 000 Euro sind verbaut worden

Neue Errungenschaft der Georg-Kapfer-Stiftung

Neuburg
erstellt am 17.05.2018 um 18:05 Uhr
aktualisiert am 21.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (ahl) Kaum elf Monate sind seit der Grundsteinlegung beziehungsweise dem Spatenstich vergangen.
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Vor der Kuratoriumssitzung segnete Pfarrer Thomas Brom (v.l.) den Neubau der Georg-Kapfer-Stiftung: Hausmeister Max Lindermayr, Stiftungsvorsitzende Elisabeth Lindermayr, OB Bernhard Gmehling, Stellvertretender Stiftungsvorsitzender Anton Schmid und Kuratoriumsmitglied Klaus Hopp-Wiel.
Vor der Kuratoriumssitzung segnete Pfarrer Thomas Brom (v.l.) den Neubau der Georg-Kapfer-Stiftung: Hausmeister Max Lindermayr, Stiftungsvorsitzende Elisabeth Lindermayr, OB Bernhard Gmehling, Stellvertretender Stiftungsvorsitzender Anton Schmid und Kuratoriumsmitglied Klaus Hopp-Wiel.
Foto: ahl
Neuburg
Jetzt segnete Pfarrer Thomas Brom das neu erbaute Haus der Pfarrer-Georg-Kapfer-Stiftung im Rahmen einer kleinen feierlichen Andacht im Kreis des Stiftungskuratoriums. Wobei er selbst in Doppelfunktion in dem Haus in der Adolf-Kolping-Straße anwesend war, denn Brom ist auch Mitglied des Kuratoriums.

Dessen Vorsitzende Elisabeth Lindermayr berichtete, die Stiftung habe "großes Glück mit den Handwerkern gehabt", denn es habe keine spürbaren zeitlichen Verzögerungen beim Bau gegeben. Was OB Bernhard Gmehling auch darauf zurückführte, dass ihr Ehemann Max Lindermayr als ehrenamtlicher Bauleiter von früh bis spät auf der Baustelle war.

Mittlerweile ist das Haus nahezu fertiggestellt, die beiden Wohnungen sind ab 1. Juni vermietet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Fahrradkeller im Eingangsbereich, dahinter Waschküche und Kellerräume, da das Gebäude nicht unterkellert ist. Die Wohnung im Obergeschoss mit 74 Quadratmetern verfügt über einen großzügigen Wohnraum mit Kochecke, Schlafzimmer, ein kleines zusätzliches Zimmer, Speis und ein geräumiges Bad.

Die Wohnung im zweiten Stock ist neun Quadratmeter kleiner und wirkt mit ihren Dachschrägen sehr gemütlich. "Ich hoffe, wir haben die richtige Wahl unter den vielen Mitbewerbern getroffen", merkte Lindermayr an und erzählte, sie habe die Wohnungen sowohl über ein Transparent an der Außenwand des Gebäudes als auch im Internet angeboten.

Die Kaltmiete liege bei zehn Euro, was für Neubauten in Neuburg vergleichsweise moderat sei. Ihr sei schon von Quadratmeterpreisen zwischen elf und zwölf Euro berichtet worden. Insgesamt musste die Stiftung 400 000 Euro für das Haus aufbringen. Finanziert wird es aus einer Erbschaft, die der jüngere Bruder von Pfarrer Georg Kapfer der Stiftung vermacht hatte, und einem Kredit, der nun aus den Mietzahlungen abgezahlt werden muss.

Pfarrer Thomas Brom erinnerte zunächst daran, dass hier einst ein Parkplatz für das benachbarte sogenannte Amerikahaus, das ebenfalls der Stiftung gehört, existiert hatte. Es sei zunächst eine schwere Entscheidung gewesen, das Kuratorium habe sich gefragt, ob das überhaupt ginge, aus einem Parkplatz ein Haus zu machen.

Den Segen erteilte Thomas Brom in erster Linie den Bewohnern, aber natürlich auch dem Gebäude sowie der Stiftung und wünschte "dass das Haus für alle zum Segen werde". Anschließend führten die Stiftungsvorsitzenden Lindermayr und Anton Schmid durch die Wohnungen.
 
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