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Schrobenhausens Bürgermeister Stephan freut sich, dass ab Juli die SOB-Kennzeichen ausgegeben werden

"Ein hervorragendes Marketinginstrument"

Neuburg
erstellt am 28.02.2013 um 21:09 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 18:04 Uhr | x gelesen
Neuburg (kpf) Die Freunde der alten SOB-Kennzeichen können aufatmen. Ab Juli 2013 werden die Nummernschilder mit den drei Buchstaben für Schrobenhausen ausgegeben. Beantragen können es übrigens alle Bürger im Landkreis, nicht nur die Schrobenhausener.
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Neuburg: "Ein hervorragendes Marketinginstrument"
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Sogar in den Landkreisen Pfaffenhofen und Aichach-Friedberg kann künftig mit SOB herumgefahren werden. Dies erklärte Oberregierungsrätin Birgit Foerstl gestern am frühen Abend in der Sitzung des Kreistages. Bis zum 30. April muss der Landkreis entscheiden, welche alten Kennzeichen eingeführt werden sollen. Doch da gibt es nur das eine. Die Zulassungsstelle im Landratsamt bereitet sich schon auf die Neuerung vor. Wer SOB haben möchte, muss zuzüglich zur normalen Gebühr noch zehn Euro drauflegen.

Landrat Roland Weigert (FW) versicherte gestern, SOB werde es geben. Das entscheide er als Behördenleiter in eigener Zuständigkeit. Sein Stellvertreter Michael Kettner (SPD) wollte, dass der Kreistag darüber abstimmt. Das sei demokratischer, fand er. Wie diese Abstimmung geendet hätte, bleibt Spekulation. Der Landrat wollte wohl kein Risiko eingehen und lehnte es ab, den Kreistag entscheiden zu lassen.

Nachdem Reinhardt Reißner (CSU) launig an das Lied „Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wiederhaben“ erinnerte, sah Schrobenhausens Bürgermeister Karlheinz Stephan (CSU) die Zeit für ein ernstes Wort gekommen. „Ich will das Thema nicht ins Lächerliche gezogen haben“, konterte er und drohte notfalls mit einer längeren Rede. Das alte Kennzeichen sei ein „hervorragendes Marketinginstrument“, das die Stadt zum Nulltarif in die Hand bekomme, prophezeite er.

 

Von Klaus Peter Frank
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