Montag, 16. Juli 2018
Lade Login-Box.

Seniorenbeirat und Jugendparlament spenden Erlös aus Suppenverkauf an das Sonnenhaus für Kinder

Erst das Fest, dann die gute Tat

Neuburg
erstellt am 05.12.2017 um 13:45 Uhr
aktualisiert am 09.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (lm) Zum "Fest der guten Taten", zu dem Seniorenbeirat und Jugendparlament gemeinsam luden, durfte man sich Anfang November auf dem Schrannenplatz eine herzhafte Gemüsesuppe mit ordentlich Einlage auch munden lassen.
Textgröße
Drucken
Gesellige Runde zwischen jung und alt, wie man sie im Sonnenhaus schätzt, diesmal mit Gästen vom Seniorenclub, die eine Spende von ihrer Suppenaktion mitgebracht hatten.
Gesellige Runde zwischen jung und alt, wie man sie im Sonnenhaus schätzt, diesmal mit Gästen vom Seniorenclub, die eine Spende von ihrer Suppenaktion mitgebracht hatten.
Heumann
Neuburg
Netter Nebeneffekt: Das Sonnenhaus an der Donauwörther Straße kassierte dafür jetzt 350 Euro im Nachgang.

 

Die gemeinsame Aktion von jung und alt auf dem Wochenmarkt hat schon eine gewisse Tradition. Das Rote Kreuz betätigt sich dazu als Suppenkoch, das Bäcker Schlegl spendiert das Brot. Rund 200 Portionen wurden ausgegeben. Das Ganze dient einem guten Zweck, auch das ist Wesensbestandteil der Aktion. Bedacht mit dem vom Seniorenbeirat noch etwas aufgerundeten Ertrag von 350 Euro wurde diesmal das Sonnenhaus, eine Begegnungsstätte von Kindern und Senioren. Vor fünf Jahren hatte der Verein den ehemaligen Fuchsbräukeller übernehmen und samt dem großen (ehemals Bier-)Garten zu einer Tagesstätte umrüsten können.

Dreizehn Kinder treffen sich derzeit hier regelmäßig, finden Betreuung und eine abwechslungsreich gestaltete Tagesstruktur, die Senioren kommen und gehen sporadischer. Gemeinsam aber wird mittags stets gekocht und dann auch an einem langen Tisch gegessen. Auf keinen Geburtstag wird in der Runde vergessen, dieser Tage erwartet man den Nikolaus und Leiterin Antonia Göpfert macht sich derweil schon wieder Gedanken auf den obligaten Weihnachtsbrunch.

Das Geld jedenfalls kann man bestens brauchen. Denn bei den Kindern aus häufig nicht bestens begüterten Verhältnissen sieht man im Sonnenhaus über Gebühren und Tagessätze recht großzügig hinweg. Da müssen dann halt Dritte einspringen, denn, so Antonia Göpfert, "zu uns darf jeder kommen".

Josef Heumann
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!