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Indisches Lokal "Ganesha" öffnet kommende Woche Baron von Beck-Peccoz sieht eine Marktlücke

Der Neuburger Hofgarten wird indisch

Neuburg
erstellt am 07.12.2017 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 11.12.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (r) Zuerst bayerisch, jetzt indisch - das Neuburger Hofgartenrestaurant wird zum "Ganesha". So heißt der Glücksbringer unter den indischen Göttern. Die Großfamilie Shabla hat das Lokal langfristig von Baron Umberto von Beck-Peccoz gepachtet und öffnet kommende Woche.
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Neuburg: Der Neuburger Hofgarten wird indisch
Alles auf indisch: Baron Umberto von Beck-Peccoz (rechts) hat das Hofgartenrestaurant an Krisna Baida und seine Ehefrau Sathi Saha (links) verpachtet. Serviert werden ausschließlich indische Gerichte. - Foto: r
Neuburg

"Wir wollen indische Esskultur nach Neuburg bringen", kündigt Krisna Baida mit seiner Frau Sathi Saha an. Er wird das Restaurant (neben Lokalen in Rosenheim und Unterhaching) zusammen mit Prem Paul Bauer führen. Damit gehört es zum Shabla-Netzwerk mit Standorten in Augsburg, Landsberg, Friedberg, Garmisch oder Bad Aibling. Von Neuburg aus wolle man nun "in die Region expandieren."

Das Stammhaus steht in München am Prinzregentenplatz, dort hat Davinder Shabla Anfang der 90er Jahre das "Swagat" eröffnet. Es hat mittlerweile einen prominenten Ruf und bildet auch das Personal für die anderen Standorte - nun auch für Neuburg - aus.

Dieser Ruf und seine Erinnerungen an die Studentenzeit haben Baron Umberto von Beck-Peccoz veranlasst, die Anfrage der Shablas zur Anpachtung des Hofgartenrestaurants positiv zu beantworten. "Ich habe ein gutes Gefühl, hier sind Profis am Werk", findet der Kühbacher Brauereibesitzer. Die indische Küche mit veganer Betonung entspreche dem Zeitgeist und passe nach Neuburg. Die neuen Pächter sollen nach einigem Hin und Her wieder Konstanz in das Hofgartenlokal bringen. "Den langen Atem haben wir", sagt Krisna Baida.

Die Anfrage der Inder sei "aus dem heiteren Himmel gekommen", so der Baron. Der Plan, den Hofgarten auf Pfälzer Küche einzurichten, sei damit passé gewesen. Das Ehepaar Weng konzentriere sich nun auf die "Rennbahn" mit Biergarten und Festsaal.

Schweine- und Rindfleisch sind in dem indischen Lokal tabu. Der Schwerpunkt liegt auf indischen Gerichten wie Tandoori, Papadam, Naan-Brot, Linsen, Reis, Chutney&Relish, Lammfleisch, Geflügel und natürlich die Gewürzklassiker Curry, Kardamom und Kurkuma. Ayurveda, die gesundheitliche Ernährung für Körper und Geist, entstammt ebenfalls der indischen Tradition.

Das "Ganesha" ist bereits für die neue Linie dekoriert worden, ein Lehmofen für das Fladenbrot ist eingebaut. Umberto von Beck-Peccoz geht von einem langfristigen Pachtverhältnis aus, in Aichach hat er bereits ein indisches Restaurant verpachtet. Die Brauerei Kühbach beliefert nach eigenen Angaben rund 300 Gastronomien und führt 20 eigene Lokale und Objekte.

Von Winfried Rein
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