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Erste Mannschaft von Auerhahn Walda trägt sich nach Aufstieg ins Goldene Buch von Ehekirchen ein

Meisterleistung der Schützen

Ehekirchen
erstellt am 11.09.2018 um 18:43 Uhr
aktualisiert am 15.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ehekirchen (hbu) Die erste Mannschaft des Schützenvereins Auerhahn Walda hat sich am Montagabend ins Goldene Buch der Gemeinde Ehekirchen eingetragen. Verdient haben sich die vier Sportler diese Ehrung mit dem Aufstieg der Mannschaft in die Gauoberliga A und damit in die höchste Klasse des Schützengaus Pöttmes-Neuburg.
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Mannschaft und Offizielle freuten sich über den Eintrag ins Goldene Buch: Ortssprecher Gerd Kaufmann (von links), Bürgermeister Günter Gamisch, Maria Mayr, Vize-Schützenmeister Alois Appel, Josef Reisch, Manfred Daferner (sitzend), Schützenmeister Gerhard Daferner, Johanna Daferner und Gauschützenmeister Alois Helfer.
Mannschaft und Offizielle freuten sich über den Eintrag ins Goldene Buch: Ortssprecher Gerd Kaufmann (von links), Bürgermeister Günter Gamisch, Maria Mayr, Vize-Schützenmeister Alois Appel, Josef Reisch, Manfred Daferner (sitzend), Schützenmeister Gerhard Daferner, Johanna Daferner und Gauschützenmeister Alois Helfer.
Budke
Ehekirchen
Besonders stolz ist die Vereinsführung auf diesen Erfolg, weil der Großteil der Mannschaftsmitglieder bereits von Kindesbeinen an in Walda aktiv ist. "Hier stehen drei Jungschützen, die alle im Auerhahn-Stall ausgebildet wurden", stellte Bürgermeister Günter Gamisch in seiner Laudatio fest. Und ähnlich drückte Schützenmeister Gerhard Daferner seine Begeisterung aus: "Das war eine richtig geile Leistung, die ihr gebracht habt und ich bin besonders stolz, weil hier junge Leute stehen, die wir alle selbst gezogen haben." Tatsächlich sind die jungen Erwachsenen Maria Mayr, Johanna Daferner und Josef Reisch seit Jahren im Schützenverein aktiv und erfolgreich. Maria Mayr zum Beispiel schießt auch im Gau-Kader. Der vierte im Bunde, Manfred Daferner, bringt zudem die Erfahrung aus mehr als 300 Rundenwettkämpfen mit und kann dadurch einiges zur Gelassenheit und Nervenstärke beitragen.

Da war es nicht verwunderlich, dass Gauschützenmeister Alois Helfer das hohe Ausbildungsniveau bei Auerhahn Walda lobte. Eine Ursache dafür sieht er in der "hervorragenden, modernen Schießanlage". Der Gau sei dankbar, dass seine Sportler immer wieder dort trainieren dürfen, betonte Helfer. So kämen auch Bezirkstrainer nach Walda - vielleicht auch ein Grund, warum die Jugendarbeit dort so gut läuft.

Für die Zukunft in der Gauoberliga A gab Helfer den Tipp, konzentriert weiter zu trainieren: "Schaut, dass ihr in der Liga bleibt, aber das wird nicht einfach, denn da sind einige starke Mannschaften dabei." Beispiele sind Tell Hollenbach, die zweite Mannschaft von insgesamt acht Schützenvereinen aus dem Gemeindegebiet von Ehekirchen, die auf diesem hohen Niveau schießt. Dazu meinte Gerhard Daferner etwas frech: "Wir möchten zumindest einige Mannschaften in der Liga ein bisschen ärgern - da denke ich auch an Hollenbach." Das könnte dem Team aus Walda durchaus gelingen, Nervenstärke haben die jungen Leute schon bisher bewiesen: Mit 21 zu sieben Punkten waren sie in der Gauoberliga B das Maß der Dinge, auch wenn es beim ersten Rundwettkampf gegen Burgheim mit einem der wenigen Unentschieden nicht gleich danach aussah. Aber die Mannschaft behielt das Vertrauen in die eigene Stärke und löste im März den Tabellenführer Gemütlichkeit Bayerdilling an der Spitze ab. So gab Gamisch den Rat mit auf den Weg in die neue Saison: "Behaltet eure Nervenstärke!"

Die besten Ergebnisse innerhalb der Mannschaft erzielten übrigens die Frauen: Maria Mayr war beste Schützin mit einem Schnitt von 377,29 Ringen, gefolgt von Johanna Daferner mit einem Schnitt von 374,93 Ringen. Danach folgten erst Josef Reisch und Manfred Daferner. Für Daferner war die Unterschrift im Goldenen Buch der Gemeinde beinahe schon Routine - sie durfte sich inzwischen zum dritten Mal eintragen, einmal als Kartoffelkönig, einmal als Faschingsprinzessin und nun als Schützin. Aber ihre Mannschaftskameraden lösten die Aufgabe genauso souverän ohne erkennbare Aufregung - eben mit der gewohnten Nervenstärke.
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