Sonntag, 20. Januar 2019
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Landratskandidat Peter von der Grün von den Freien Wählern trotzt Schnee und Kälte bei Wahlkampfaktion in Burgheim

Ungezwungen und persönlich

Neuburg
erstellt am 13.01.2019 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 17.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (krk) Vor dem Rewe-Markt in Burgheim herrscht geschäftiges Treiben am späten Freitagnachmittag.
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Unterstützung von allen Seiten bekam FW-Landratskandidat Peter von der Grün (2.v.r.) bei seiner Wahlkampfaktion am Freitagnachmittag in Burgheim. Neben den Mitgliedern des FW-Ortsverbands halfen auch Sohn Konstantin (rechts) und Tochter Viktoria (2.v.l.) dabei, orangefarbene Beutel mit Infos über ihren Papa an die Menschen zu verteilen.
Unterstützung von allen Seiten bekam FW-Landratskandidat Peter von der Grün (2.v.r.) bei seiner Wahlkampfaktion am Freitagnachmittag in Burgheim. Neben den Mitgliedern des FW-Ortsverbands halfen auch Sohn Konstantin (rechts) und Tochter Viktoria (2.v.l.) dabei, orangefarbene Beutel mit Infos über ihren Papa an die Menschen zu verteilen.
Kretzmann
Neuburg
Es ist Zeit für den Wochenendeinkauf. Mit vollen Wagen und Tüten eilen die Menschen zu ihren Autos - und das schnell, denn es kommen immer mehr Schneeflocken vom Himmel. Ein paar Meter neben dem Eingang werden fleißig orangefarbene Stoffbeutel gefüllt, mit Blöcken, Kugelschreibern, Flyern, Gummibärchen und Infobroschüren. Auf all diesen Dingen ist das Bild von Peter von der Grün zu sehen, Landratskandidat der Freien Wähler, der Schnee und Kälte trotzt, um Wählerstimmen zu gewinnen.

"Der Markt hier ist sehr gut frequentiert, besonders Freitagnachmittag", sagt von der Grün. "Es ist eine gute Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. " Und schaue man auf die Kennzeichen der Autos auf dem Parkplatz, sehe man, dass sie nicht nur aus Burgheim kommen, sondern auch aus der Umgebung, "international sozusagen". Unverfrorene Helfer für die Aktion habe der 46-Jährige auch schnell gefunden. So unterstützen ihn neben Mitgliedern des Ortsverbands der Freien Wähler auch seine Frau und seine beiden Kinder. "Das ist selbstverständlich, dass wir als Familie voll und ganz hinter ihm stehen und ihn unterstützen", sagt Silke von der Grün.

Dutzende Taschen liegen mittlerweile auf einem Stapel. Peter von der Grün schnappt sich ein paar davon und geht auf die Menschen zu, die gerade aus dem Geschäft kommen. "Sie anzusprechen, wenn sie wieder herauskommen, macht mehr Sinn, denn davor haben sie nur den Einkauf im Kopf", sagt der Landratskandidat. Ein Ehepaar passiert den Eingang. Von der Grün nimmt einen der orangefarbenen Beutel von seinem Handgelenk, und stellt sich den beiden vor. "Ich bin Landratskandidat der Freien Wähler", sagt er. "Darf ich Ihnen ein paar Infos über mich mitgeben? ". Das Paar reagiert mit einem Lächeln. "Natürlich", antwortet der Mann.

Und die positiven Reaktionen halten an. Der 46-Jährige begleitet die Menschen auch bis zu ihrem Auto, kommt mit manchen auch etwas länger ins Gespräch. "Das Hin- und Herlaufen hält auch warm", scherzt der Bertoldsheimer. Sichtlich Spaß daran, ihrem Papa zu helfen, haben auch Tochter Viktoria und Sohn Konstantin. Die Beiden flitzen durch den Schnee und drücken den Kindern immer wieder die Gummibärchen in die Hand, die die Sechsjährige in ihre Kapuze gepackt hat. Der Neunjährige scheut sich auch nicht, auf die Menschen zuzugehen. "Ich schätze diese Momente sehr, denn während des Wahlkampfs in den letzten Wochen hatte ich leider nicht viel Zeit für meine Familie", sagt der 46-Jährige.

Der Terminkalender des Bertoldsheimers ist voll. Im gesamten Landkreis ist er unterwegs, um Wahlkampf zu machen. "Es ist wichtig, in allen Teilen Präsenz zu zeigen", sagt er. Dabei fällt von der Grün auf, dass es in den Gemeinden einfacher sei, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, als in der Stadt. "Dort sind die Leute offener und zugänglicher. " Warum das so ist, könne er sich auch nicht erklären. Immer wieder schön sei es bei Wahlkampfterminen auch, wenn er alte Bekannte trifft. "Vor Kurzem habe ich vier meiner damaligen Lehrer am Gymnasium getroffen", erzählt er. "Wir haben über die alten Zeiten geredet und das war wirklich sehr angenehm und hat Spaß gemacht. "

An Spaß hat es von der Grün auch nicht vor dem Rewe-Markt gemangelt und er zieht ein positives Fazit: "Es lief wirklich gut und die Menschen haben es sehr gut angenommen. " Der Landratskandidat wertet diese Wahlkampfaktion auch als "eine der besten", da es einmal nicht die klassische Veranstaltung war, bei welcher er vor einem Publikum spricht. "Es war ungezwungener und dadurch ergaben sich auch Gespräche auf einer persönlicheren Ebene. "
 
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