Freitag, 18. Januar 2019
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...ihre Motivation, Lieblingsplätze und Ärgernisse

Die Landratskandidaten über...

Neuburg
erstellt am 11.01.2019 um 17:57 Uhr
aktualisiert am 16.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) Wir haben den Landratskandidaten ein wenig auf den Zahn gefühlt.
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Ich will Landrat werden, weil . . .

Fridolin Gößl: . . . der Kreis  mit den  Bürgern als aufstrebende, moderne, soziale und wirtschaftsfreundliche Region weiterentwickelt werden muss, aber lebens- und liebenswerte Heimat bleiben soll.

Peter von der Grün:  . . ich damit meiner Heimat, die mir in meinem Leben vieles ermöglicht hat, etwas zurückgeben kann. Ich bin mit dem  Landkreis stark verbunden und kann daher  Landrat für alle Bürger sein.

Werner Widuckel:  . . ich gestalten und verändern will.

Norbert Mages:  . . ich 35 Jahre politische Erfahrung und ökonomisch-ökologischen Weitblick mitbringe. Nach sieben Jahren  ist Schluss,   ich kann Entscheidungen unabhängig von einer Wiederwahl treffen.


Mein Lieblingsplatz im Landkreis ist . . .

Fridolin Gößl: . . . das Latour-Denkmal, das zur europäischen Völkerverständigung beiträgt. Das Grundstück gehört dem französischen Staat, der europäische Gedanke ist dort spürbar. 

Peter von der Grün: . . . der Auwald am Bertoldsheimer Stausee. Vom Segelheim hat man einen herrlichen Ausblick, kann dort wunderbar spazieren gehen oder Tiere in freier Wildbahn beobachten.  

Werner Widuckel: . . . das Haus im Moos.

Norbert Mages: . . . der Antoniberg, weil er  durch die Weite des Blicks und die Schönheit der Landschaft eine große Kraft und Freiheit vermittelt, und die Paar, auf der ich schon im Schlauchboot gefahren bin.
 

Der Landkreis ist lebenswert, weil . . .

Fridolin Gößl: . . . die Bürger  mit ehrenamtlichem Engagement  Lebensqualität und  Gemeinschaftsgefühl stärken und ein vielseitiges Angebot an Kultur, Sport, sozialen Hilfen und Umweltschutz   ermöglichen.

Peter von der Grün: . . . er alles bietet, wunderschöne Naturlandschaften, liebenswerte Menschen sowie leistungsstarke und verantwortungsbewusste Unternehmer. 

Werner Widuckel: . . . die Menschen hier offen und herzlich sind.

Norbert Mages: . . . er sowohl ein reiches historisches Erbe als auch eine fantastische Vielfalt an Naturlandschaften besitzt, und hier aufgeschlossene, zupackende und bodenständige Menschen wohnen.

Meine erste Amtshandlung als Landrat wird . . .

Fridolin Gößl: . . . sein, den Amtseid abzuleisten und mich den engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  vorzustellen.

Peter von der Grün: . . . die Begrüßung der Mitarbeiter im Landratsamt sein, anschließend folgen Antrittsbesuche bei allen Bürgermeistern, um die anstehenden Themen zu beraten. 

Werner Widuckel: . . . eine persönliche Vorstellung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landratsamt sein.

Norbert Mages: . . . sein, alle Mitarbeiter im Landratsamt zu begrüßen und mich mit meinen Stellvertretern  zu treffen.
 

Der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist 47 Jahre nach der Gebietsreform . . .

Fridolin Gößl: . . . eine Gebietskörperschaft mit 18 kreisangehörigen Kommunen und eine wunderschöne Aufgabe für den zukünftigen Landrat.

Peter von der Grün: . . . fast gleich alt wie ich und damit im „besten Alter“. Sowohl ein dynamischer Wirtschaftsraum als auch ein Paradies für Naturliebhaber, kurzum eine lebens- und liebenswerte Heimat. 

Werner Widuckel: . . . leider noch nicht die Einheit, die er sein sollte.

Norbert Mages: . . . noch immer nicht wirklich zusammengewachsen, weil es keine landkreisübergreifende Zeitung gibt und Schrobenhausen ämtermäßig benachteiligt ist. 
 

Am meisten ärgert mich im Landkreis . . .

Fridolin Gößl: . . . , dass durch  Stimm- und Wahlkreisreformen es immer wieder zur Aufteilung des Gebietes kommt. Eine durchgängige Betreuung im Bundes- und Landtag wird dadurch nicht leichter. 

Peter von der Grün: . . . , dass die Einheit des Landkreises noch nicht von allen verinnerlicht wurde. Daher möchte ich als Landrat den Süden und den Norden stärker miteinander verbinden. 

Werner Widuckel: . . . , dass die Risiken manchmal wichtiger scheinen als die Chancen einer Veränderung.

Norbert Mages: . . . , dass an der Paartalbahn der versprochene Haltepunkt Brunnen immer noch nicht in Betrieb ist. 
 

Die Schulden des Landkreises . . .

Fridolin Gößl: . . . werden aufgrund der  vom Kreistag beschlossenen Baumaßnahmen, insbesondere  Sanierungen, Neubauten und Umstrukturierungen bei den Schulen und  anderen Einrichtungen steigen.

Peter von der Grün: . . . werden in den nächsten Jahren aufgrund der Investitionen vor allem im Bildungsbereich ansteigen. Damit schaffen wir jedoch bleibende Werte und beste Voraussetzungen für unsere Kinder.

Werner Widuckel: . . . dürfen nicht zur Last für unsere Kinder und Enkel werden.

Norbert Mages: . . . sind auch rentierliche Schulden (siehe Schulbauten und -ausstattungen), könnten aber gemindert werden, wenn Sanierungen (Kreisstraßen) rechtzeitig in Angriff genommen würden.
 

Die Schullandschaft in Neuburg-Schrobenhausen ist . . .

Fridolin Gößl: . . . vielseitig und bietet für alle Anforderungen, Bedürfnisse und Altersgruppen, Angebote und Möglichkeiten zur Förderung, Aus- und Weiterbildung.

Peter von der Grün: . . . gut aufgestellt. Handlungsbedarf besteht derzeit vor allem am Neuburger Gymnasium. Hier werden wir nun die Generalsanierung in Angriff nehmen.

Werner Widuckel: . . . gut entwickelt, verträgt aber keinen Stillstand.

Norbert Mages: . . . dank des Weitblicks von Ex-Landrat  Weigert, trotz CSU-Blockadepolitik, gut aufgestellt, bedarf aber  Ergänzungen (Unterbringung der Förderschule,  Umbau des Descartes-Gymnasiums). 
 

Die Förderung des Ehrenamts im Landkreis ist für mich . . .

Fridolin Gößl: . . . gelebte Praxis als Bürgermeister und Pflichtaufgabe als Landrat. Als Landrat werde ich – wenn möglich – Auflagen und Anforderungen so gering wie möglich halten.

Peter von der Grün: . . . eine Herzensangelegenheit. Seit 20 Jahren bin ich Vorsitzender eines Sportvereins (TC Waidhofen) und darüber hinaus aktives Mitglied in zahlreichen Vereinen. 

Werner Widuckel: . . . Ehrensache der Anerkennung und Wertschätzung.

Norbert Mages: . . . ein Herzensanliegen und ausbaufähig, weil eine erfolgreiche Vereinsarbeit der Garant für ein gutes Miteinander in unserem Landkreis ist.  
 

Beim Donaumoos denke ich als Erstes an . . .

Fridolin Gößl: . . . die schwarze Erde, den Kartoffelanbau und an aufstrebende Gemeinden, die für viele Menschen Heimat sind.

Peter von der Grün: . . . Klima- und Hochwasserschutz. Die Torflagerflächen  müssen daher konsequent geschützt werden. Das geht aber nur zusammen mit  Landwirtschaft,  Kommunen,  Bezirk und  Freistaat. 

Werner Widuckel: . . . seine Bedeutung für den Klimaschutz.

Norbert Mages: . . . das enorme Entwicklungspotenzial, das diese einmalige Kulturlandschaft  besitzt. Voraussetzung: angemessene Ausgleichszahlungen an  Bauern für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung.
 

Besser als meine drei Mitbewerber kann ich . . .

Fridolin Gößl: . . . durch die Vernetzung  mit den Bürgermeistern im Kreis einschätzen, was es heißt, eine Verwaltung zu führen, politische Gremien zu leiten und theoretische Ideen praktisch umzusetzen. 

Peter von der Grün: . . . vermutlich Fußball und Tennis spielen. Nein, im Ernst: Aufgrund meines starken Engagements im gesamten Kreis, kann ich diesen nach innen und nach außen bestmöglich vertreten. 

Werner Widuckel: . . . das entscheiden die Wählerinnen und Wähler.

Norbert Mages: . . . unabhängig und sachorientiert arbeiten. Nach sieben Jahren kommt mein Ruhestand. Weil ich nicht um meine Wiederwahl bangen muss, kann mich niemand unter Druck setzen.  
Stefan Janda, Katrin Kretzmann, Marco Schneider
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