Mittwoch, 14. November 2018
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Der CSU-Landratskandidat Fridolin Gößl skizzierte sein Wahlprogramm

"Probleme anpacken und Lösungen vorantreiben"

Weichering
erstellt am 10.11.2018 um 14:47 Uhr
aktualisiert am 11.11.2018 um 22:26 Uhr | x gelesen
Weichering (DK) Ein recht ausgeklügeltes Wahlprogramm legte Fridolin Gößl (CSU) am Freitagabend bei der Nominierungsversammlung in Weichering vor. Er würde Neuburg-Schrobenhausen als "aufstrebenden, modernen, sozialen und wirtschaftsfreundlichen Landkreis" weiterentwickeln, rief er den 90 Delegierten zu. Die nominierten den 50-Jährigen wie bereits kurz gemeldet einstimmig als Landratskandidaten.
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Stehenden Applaus bekam Fridolin Gößl nach der 100-Prozent-Nominierung als Landratskandidat der CSU ? als einer der ersten gratulierte MdL Matthias Enghuber.
Stehenden Applaus bekam Fridolin Gößl nach der 100-Prozent-Nominierung als Landratskandidat der CSU - als einer der ersten gratulierte MdL Matthias Enghuber.
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Fridolin Gößl, der mit seiner Familie in Meilenhofen (Markt Nassenfels) im Kreis Eichstätt wohnt, zeichnete in seiner Bewerbung drei Leitmotive, nach denen er seine Politik gestalten wolle, wenn er denn Landrat würde: "Probleme anpacken und Lösungen hartnäckig vorantreiben, auf Menschen zugehen und ihre Wünsche in konkrete Kommunalpolitik verwandeln sowie keine parteipolitischen Schranken aufbauen." Nur das Miteinander habe laut Gößl Zukunft. Und das nicht mit lauten Tönen, sondern sachlich und ruhig.


Gößl ist Landratskandidat

 
 

Viele Gratulationen von den Delegierten nahm Fridolin Gößl (links) nach seiner einstimmigen Nominierung freudestrahlend entgegen.
Viele Gratulationen von den Delegierten nahm Fridolin Gößl (links) nach seiner einstimmigen Nominierung freudestrahlend entgegen.
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Er betonte in der recht ausführlichen Skizze seiner Ziele als möglicher Landrat, den Bildungsstandort stärken zu wollen, "besonders die berufliche Ausbildung", aber auch den geplanten Campus in Neuburg. "Wir brauchen Kreativität in Deutschland, wir sind darauf angewiesen." Er wünsche sich, dass die Familien vor Ort bleiben, hier Familien und Firmen grünen.
Im Rampenlicht: Landratskandidat Fridolin Gößl, Kreisvorsitzender Alfred Lengler, Bezirksrätin Martina Baur.
Im Rampenlicht: Landratskandidat Fridolin Gößl, Kreisvorsitzender Alfred Lengler, Bezirksrätin Martina Baur.
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Dazu brauche es aber auch mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf, forderte Gößl. Daher würde er Ganztagsangebote forcieren, Impulse setzen wollen für "zeitgemäße wohnortnahe Freizeitangebote für junge Menschen" - und dabei "Gemeinden unterstützen und beraten". Wie auch beim Aufbau von Nahwärmenetzen, um die dezentrale Energieversorgung nach vorne zu bringen.

Forcieren würde der CSU-Kandidat auch den Fortbestand des Kreiskrankenhauses Schrobenhausen: "Die Fortentwicklung und Bestandssicherung ist eine der wichtigsten Aufgaben in den nächsten Monaten." Digitalisierung, barrierefreier und bezahlerer Wohnraum sowie der infrastrukturelle Ausbau des Straßen- und ÖPNV-Netzes seien Dinge, bei denen der Landkreis den Gemeinden zur Seite stehen müsse. Gößl nahm die einstimmige Nominierung als Ansporn: "Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen, dass Neuburg-Schrobenhausen zu einer weiter aufstrebenden Heimat wird."

 

Zur Person

Fridolin Gößl ist seit 2002 Bürgermeister von Oberhausen. Der 50-Jährige hat am Willibald-Gymnasium in Eichstätt Abitur gemacht und ab 1992 als Verwaltungswirt bei der Gemeinde Oberhausen gearbeitet. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne, ist Aufsichtsratsmitglied der Raiffeisenbank Ehekirchen-Oberhausen und stellvertretender Vorsitzender der LAG Altbayerisches Donaumoos. Seit 2014 ist Gößl Vorsitzender des Kreisverbandes des bayerischen Gemeindetags.

Marco Schneider
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