Donnerstag, 17. Januar 2019
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Buntes Quartett

Neuburg
erstellt am 11.01.2019 um 17:49 Uhr
aktualisiert am 16.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) Vier Männer bewerben sich am Sonntag, 20. Januar, um das Amt des Landrats von Neuburg-Schrobenhausen. Fridolin Gößl (CSU), Peter von der Grün (FW), Werner Widuckel (SPD) und Norbert Mages (Grüne) sind die Kandidaten. Wir stellen das Quartett vor.
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Wie im Kaffeehaus in Oberhausen, das Treffpunkt für Jung und Alt in der Gemeinde ist, will Fridolin Gößl Jung und Alt im Landkreis zusammenbringen.
Fridolin Gößl.
Kretzmann
Neuburg
Seit 2002 ist Fridolin Gößl  Bürgermeister der Gemeinde Oberhausen. Er fühlt sich dort verwurzelt, ist stolz auf das, was während seiner Amtszeit erreicht wurde. Doch der 50-Jährige  will  mehr bewegen, mehr verändern und in seiner Landratskandidatur sieht er die Chance dazu. Der Nassenfelser will nicht nur die  Kommunen mehr zusammenbringen („Denn nur gemeinsam sind wir stark“), sondern auch „ein Umfeld schaffen, an dem alle Altersklassen teilhaben können“.  Ziele, die auch Gößls Vorbild hatte: Walter Weiss, Ex-Bürgermeister von Naturns in Südtirol. Dessen Schlüssel zum Erfolg sei es gewesen, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, denn „nur wer die Bürger beteiligt, wird sie gewinnen“.
Vorbild: Walter Weiss, Ex-Bürgermeister
Hobby: Wandern und Gartenarbeit



Jetzt offiziell FW-Kandidat: Peter von der Grün.
Peter von der Grün, FW.
Janda
Neuburg
Peter von der Grün will auf den Landratssessel – mit der Erfahrung, die er als Jurist und als Mitglied  von Gemeinderat und Kreistag gesammelt hat. Dabei ist dem leidenschaftlichen Tennisspieler, der in Waidhofen im südlichen Landkreis aufgewachsen ist, eines außerordentlich wichtig: Überparteilichkeit. „Das ist die DNA der FW, unser Selbstverständnis“, hebt der 46-jährige zweifache Familienvater hervor. Er will sich in seinem Amt als „Anwalt der Kommunen“ sehen – der abwägt und mit allen eine Lösung sucht. Und er will sich sein Vorbild Helmut Schmidt vor Augen halten:  Den fünften Bundeskanzler beschreibt er als „Politiker mit Prinzipien, Visionen, Haltung und Anstand“. 
Vorbild: Helmut Schmidt
Hobby: Klavier und Saxophon



Kandidatenquartett: Der Meilenhofener Fridolin Gößl (CSU/von oben links, im Uhrzeigersinn), Peter von der Grün (FW) aus Bertoldsheim, der Neuburger Norbert Mages (Grüne) und Werner Widuckel (SPD) aus Karlskron wollen Landrat werden.
Werner Widuckel, SPD.
Schneider/Janda
Neuburg
Werner Widuckel ist in der Region mittlerweile  als Politiker und früherer Audi-Manager gleichermaßen bekannt. Von 2005 bis 2010 gehörte der heute 60-Jährige dem Vorstand des Automobilkonzerns an, seitdem warf er mehrmals als Kandidat seinen Hut in den Ring. „Denn ich will zeigen, dass auch ein Sozialdemokrat in Bayern regieren kann“, sagt er. Viele seiner Kollegen im Kreistag  trauen ihm das tatsächlich zu, denn der Universitätsprofessor gilt nach nur vier Jahren als angesehenes  Mitglied des Gremiums und wird für seine Meinung geschätzt. Privat fühlen sich der Musik- und Literaturliebhaber, der aus Niedersachsen stammt, und seine Frau im Landkreis pudelwohl.
Vorbild: Nelson Mandela
Hobby: Musik, Lesen



Norbert Mages.
Norbert Mages.
Janda
Neuburg
„Zukunft wird aus Mut gemacht“ lautet der Wahlspruch des Grünen-Kandidaten Norbert Mages. Und diesen Mut zeigt der 59 Jahre alte Seminarlehrer aus Neuburg allein schon durch seine Kandidatur. Möglich sei angesichts der politischen Großwetterlage durchaus etwas, sagt er. Ihm geht es aber vor allem darum, wachzurütteln und die grünen Inhalte verstärkt in die Köpfe der Menschen zu bringen. Dabei kommt Mages seine Erfahrung aus dem Jahr 1993 zugute, als er in seiner damaligen Heimat Lichtenfels als Landratskandidat  angetreten und für einen Grünen sensationelle acht Prozent. Etwas mehr dürften es diesmal aus  Sicht des zweifachen Familienvaters aber schon werden. 
Vorbild: Sepp Daxenberger
Hobby: Radfahren, Lesen, Konzerte, Theater, Reisen

 
Marco Schneider, Katrin Kretzmann, Stefan Janda
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