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Zeltlager der Pfadfinder - Mitte September werden in Karlshuld und Ehekirchen neue Gruppen eröffnet

Jugend führt Jugend

Joshofen
erstellt am 14.06.2018 um 17:03 Uhr
aktualisiert am 18.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Joshofen (iha) "Vergesst das Floß nicht!
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Auf dem Zeltplatz angekommen, müssen erstmal die Zelte aufgebaut werden und auch hier gilt ? wie immer bei den Pfadfindern ? ?Learning by doing? und so bauen auch die Jüngsten, mit etwas Hilfe von ihren Leitern, ihr Zelt selbst auf.
Auf dem Zeltplatz angekommen, müssen erstmal die Zelte aufgebaut werden und auch hier gilt - wie immer bei den Pfadfindern - "Learning by doing" und so bauen auch die Jüngsten, mit etwas Hilfe von ihren Leitern, ihr Zelt selbst auf.
Foto: Isabell Hammerl
Joshofen
", ruft Martina Held, Gruppenleiterin der Pfadfinder aus Ehekirchen, der Schar Kinder hinterher, die gerade badefertig Richtung See rennt. Eifrig haben die Sieben- bis Neunjährigen am Samstagmorgen ihr Floß aus einer Palette und Kanistern gebaut, nun dürfen sie es endlich ausprobieren. 70 Pfadfinder vom Stamm Totila aus Karlshuld und Ehekirchen zelteten am Wochenende auf dem KJR-Zeltplatz am Joshofener Weiher.

Für 30 von ihnen, die beiden Gruppen "Isegrims" und "Junge Tiger", ist es das erste Mal, dass sie auf einem Pfadfinderlager dabei sind, für viele ist auch Zelten neu. Seit September haben sie die wöchentlichen Gruppenstunden besucht, dabei viel erlebt und gelernt. Die Zweit- und Drittklässer waren im Haus im Moos, haben Brot gebacken, viel gebastelt, T-Shirts bedruckt oder Faschingsmasken gestaltet und sehr oft draußen gespielt. Ganz nebenbei haben sie dabei verschiedene Aufgaben, wie Knopf annähen, Pflaster anlegen und Wanderungen gemeistert. Die Belohnung erhalten sie nun: Endlich bekommen sie ihr erstes - das blau-orange - Halstuch verliehen, auf das sie sehnsüchtig hingefiebert haben.

Während die Kleinen noch ihre Zelte aufbauen, sind die beiden älteren Gruppen unterwegs auf einer Wanderung. Sie sind schon im zweiten Jahr dabei und durften deshalb auch schon am Freitagabend auf den Zeltplatz. Auch für sie ist es ein besonderer Tag: Denn waren sie bis jetzt unter der Leitung eines erfahrenen Erwachsenen, so dürfen sie sich nun ihren eigenen Gruppennamen aussuchen und werden von einem jugendlichen Gruppenleiter, der die Gruppe bereits die ersten beiden Jahre begleitet hat, übernommen. Jugend führt Jugend ist eines der Grundprinzipien der Pfadfinderarbeit und so beginnen die Jugendlichen ab 15 Jahren in Leitungsfunktionen tätig zu werden - mit entsprechender Unterstützung und Schulung natürlich.

Den "Berglöwen" und "Kookaburras" - so haben sich die Kinder entschieden - stehen nun viele große und kleine Abenteuer bevor. Denn als Pfadfinder sind sie Teil der weltgrößten Jugendorganisation mit vielen Fahrten und internationalen Lagern. Vergangenen Sommer etwa waren die Totilianer auf dem Bundeslager mit über 4000 weiteren Pfadfindern aus ganz Deutschland und 300 internationalen Gästen, unter anderem aus Australien, Simbabwe und Schweden.

Auch der eigene Stamm unternimmt alle zwei Jahre eine Fahrt ins Ausland. Nachdem Italien, Schweiz und Korsika in den vergangenen Jahren Ziel der sogenannten Großfahrt waren, geht es diesen Sommer nach Slowenien. Ab sechs Jahren können erste Gruppenstunden besucht werden, pünktlich zum Schulstart werden Mitte September sowohl in Karlshuld (montags) als auch in Ehekirchen (mittwochs) neue Gruppen eröffnet. Auch ältere Kinder können als Quereinsteiger dazustoßen, sie werden dann in die entsprechenden Gruppen eingeordnet. Interessierte können sich bei Barbara Huber (Karlshuld, 01515/9868049) oder Susanne Schmid (Ehekirchen, 08435/941844) melden.
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