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Etat der VG Nassenfels hat ein Gesamtvolumen von knapp 1,9 Millionen Euro

Haushalt unter Dach und Fach

Nassenfels
erstellt am 16.05.2018 um 18:54 Uhr
aktualisiert am 19.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Nassenfels (DK) Der Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Nassenfels mit Adelschlag und Egweil ist unter Dach und Fach. Bei einer Sitzung stimmten die VG-Räte einstimmig dem Etat mit einem Gesamtvolumen von knapp 1,9 Millionen Euro zu.
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Thomas Hollinger, Bürgermeister von Nassenfels und Vorsitzender der VG, legte den Haushaltsplan für das Jahr 2018 vor, Kämmerer Bernd Fieger präsentierte den Verbandsräten die wichtigsten Zahlen. Der neue Verwaltungshaushalt schließt auf der Einnahmen- und Ausgabenseite mit 1549600 Euro (Vorjahr: 1519900 Euro). Der VG-Haushalt setzt sich grundsätzlich aus den beiden Bereichen Wasserversorgung und Verwaltung zusammen. Die Wasserverbrauchsgebühren sind so kalkuliert, dass mit diesen der Aufwand gedeckt ist.

Im Haushalt sind somit in der Wasserversorgung die Verbrauchsgebühren mit 325000 Euro (312000) der größte Posten; auch die Umsatzsteuerrückvergütungen stehen auf der Habenseite mit 79500 Euro (138400).

Den Einnahmen stehen neben den Personalausgaben mit 153900 Euro (136100) auch die sogenannten übrigen Geschäftsausgaben mit 178900 Euro (202300) entgegen. Für die Wasserversorgung ist somit ein Verwaltungshaushalt mit 453100 Euro (492900) vorgesehen.

Die restlichen 1096500 Euro (1027000)entfallen auf die Verwaltung. Der Löwenanteil der Ausgaben entfällt auf die Personalkosten, welche mit 779100 Euro (748500) unter anderem durch die Tariferhöhungen höher ausfallen werden. Weiter sind in der Verwaltung die sonstigen Geschäftsausgaben mit 228900 Euro (195300) und die Verwaltungs- und Zweckausstattung mit 88500 Euro (83200) zu nennen.

Da auf der Einnahmenseite nur 207800 Euro (197000) durch Verwaltungsgebühren, allgemeine Zuweisungen oder sonstige Erstattungen stehen, wird der größte Teil als Umlage auf die drei beteiligten Kommunen verteilt.

Dieser Betrag wird anteilig der Einwohnerzahlen umgelegt, was bedeutet, dass der Markt Nassenfels 315100 Euro (290420), die Gemeinde Adelschlag 403809 Euro (381009) und die Gemeinde Egweil 169791 Euro (158571) übernehmen muss. In Summe wird so die Differenz von 888700 Euro (830000) gedeckt.

Der Vermögenshaushalt schließt auf der Einnahmen- und Ausgabenseite mit 343000 Euro (692800), wobei der Großteil hiervon auf die Wasserversorgung entfällt. Die größten Ausgaben in diesem Bereich sind diverse Sanierungs- und Erhaltungsaufwendungen. Zudem stehen für verschiedene Baugebiete noch Investitionen an: Für Egweil West 40000 Euro, für Möckenlohe 110000 Euro und in der Erweiterung des Krautgartenfelds in Nassenfels sind ebenfalls nochmal 13000 Euro veranschlagt.

Der deutliche Rückgang des Vermögenshaushaltes von 2017 auf 2018 ist darin begründet, dass die Sanierung des Adelschlager Hochbehälters - entgegen der ursprünglichen Planung - doch noch nicht umgesetzt wurde (siehe eigenen Bericht). Für die Verwaltung sind diverse kleine Anschaffungen wie beispielsweise die Ausstattung eines Besprechungszimmers im Nassenfelser Rathaus oder Softwareanschaffungen mit insgesamt 50000 Euro (25000) geplant. Diese werden ebenfalls auf die drei Kommunen umgelegt.

Im Kalkulationszeitraum der Wasserversorgung von 2013 bis 2015 war noch eine Unterdeckung in Höhe von etwa 67000 Euro in die aktuelle Periode vorgetragen. Die Abrechnung der letzten beiden Jahre hat nun gezeigt, dass dieses Minus ausgeglichen werden konnte. Ein Blick auf die anstehenden und notwendigen Investitionen kann dieses Ergebnis schnell relativieren.

Nach der Präsentation verabschiedeten die Verbandsräte diesen Haushaltplan sowie den Finanzplan für die Jahre 2017 bis 2021 einstimmig. Rückblickend stellten die Räte noch das Haushaltsjahr 2017 fest, welches auch bereits im Vorfeld der Sitzung durch den Rechnungsprüfungsausschuss unter der Führung des Adelschlager Bürgermeisters Andreas Birzer untersucht worden war. Als Ergebnis wurde ein wirtschaftliches Arbeiten attestiert, was zur Folge hatte, dass alle Verbandsräte das Rechnungsjahr 2017 entlasteten.
Daniel Funk
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