Sonntag, 20. Januar 2019
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Die Burgfunken starten mit dem Krönungsball in den Fasching - Thomas Köstler neuer Ritter

Mitreißende Show, bezaubernde Tänzer

Neuburg
erstellt am 13.01.2019 um 19:38 Uhr
aktualisiert am 17.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) "Funken, Hopp, hopp!" Der Schlachtruf der Neuburger Burgfunken tönt wieder durch die Lande: Am Samstagabend ging es mit fulminanten, ja magischen Darbietungen der beiden Hofstaate und ihrer Tollitäten in die fünfte Jahreszeit. Neuer Ritter von der Hutzeldörre ist Thomas Köstler, der selbst lange Jahre in vorderster Front beim Neuburger Fasching mit dabei war.
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Schneider, Marco, Eichstätt
Neuburg
Unter Paukenschlägen und Trompetenschall zogen die Aktiven des Neuburger Faschings am Samstagabend in den Kolpingsaal ein: Der Fanfarenzug Ottheinrich bereitete den närrischen Regenten der kommenden Wochen einen würdigen Empfang - eine besondere Ehrerbietung gegenüber Seiner Tollität Prinz Jeremias I. Bartsch, der selbst ein eingefleischter Fanfarer ist. Die Musiker begleiteten die Krönungszeremonie (siehe eigenen Bericht) mit festlichen Klängen - ehe Jeremias mit Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Laura I. Wagner zum Walzer "Piano man" übers Parkett des Kolpinghauses schwebte. Die beiden - sie sind auch im wirklichen Leben ein Paar - harmonierten perfekt miteinander und strahlten übers ganze Gesicht. "Es ist ein unfassbares Gefühl, hier mit meinem Herzensmann zu stehen", gestand die Prinzessin.
Fotostrecke: Krönungsball der Burgfunken
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Das drückte auch Kinderprinzessin Julia I. Moosheimer aus, die einen Kindergartenfreund als Prinzen angeheuert hatte: "Mit Christoph an meiner Seite wird der Fasching bestimmt keine Pleite." Die beiden Nachwuchs-Tollitäten standen den "Großen" in nichts nach: Anmutig, geradezu zauberhaft führte Christoph I. Niedermeier seine Prinzessin zu "Bauer sucht Frau" von den Troglauer Buam über die Tanzfläche. Damit ist auch das Motto des Kinderhofstaats klar: Er feiert in diesem Jahr ein Scheunenfest - mit allem, was dazu gehört. Die Piccolos glänzten mit den "Kindern vom Süderhof", die Crazy Boys holten "Resi mit dem Traktor" ab und die Sunshines wollen "nen Bauer als Mann".


Vom Bauernhof ging es rasant in den Orient: Der große Hofstaat nahm die 320 Besucher des Krönungsballs mit auf einem fliegenden Teppich in die Welt von Aladin, eine Welt voller Träume, voller Magie, bezaubernder Gewänder und anmutiger Tänze. Prinzenpaar und Garde zeigten fulminante Hebefiguren - etwa zu "A whole new world", "Hiya Hiya" und "All my Love". Beim einen oder anderen "Fall" blieb manchem Gast im Publikum auch 'mal kurz das Herz stehen. Akrobatisch zeigten sich auch die beiden Funkenmariechen Emely Viertbauer (Kinderhofstaat) und Madlin Bauer (Großer Hofstaat). Am Ende gab es unendlich viel Applaus für das, was die über 100 Aktiven der Burgfunken für diesen Fasching auf die Beine gestellt haben.
Krönungsball Burgfunken Neuburg

"Eine tolle Atmosphäre, einfach wunderbar", lobte da auch Marianne Köstler, deren Mann Thomas am Ende eines langen, aber fröhlichen und kurzweiligen Abends zum neuen Ritter von der Hutzeldörre geschlagen wurde. Sein Vorgänger Johann Schmid führte ihn in seiner Laudatio ein als Mann "aus dem hohen Norden" (Fichtelgebirge), der "nicht Wurstware, sondern Software" verkauft. Thomas Köstler wiederum, der bei den Burgfunken schon als Prinzen-Vater "aktiv" war und lange Jahre als Hofmarschall an vorderster Front stand, zeigte sich tief gerührt: "Es ist mir als Zuagroastem eine hohe Ehre, im oberbayerischen Entwicklungsgebiet diese Auszeichnung zu bekommen." Er habe "unvergessliche Stunden" erlebt - und das wünschte er für diese Saison, in der er als 55. Ritter den Fasching noch einmal aus einer ganz anderen Warte erleben darf. Der ist nach einer recht kurzen fünften Jahreszeit 2018 heuer recht lang: Erst am 6. März, dem Aschermittwoch, ist "alles vorbei". Bis dahin haben die Aktiven der Burgfunken ein straffes Programm. Über 100 Auftritte stehen im Kalender der beiden Hofstaate - einer davon führt sie natürlich zum befreundeten Karnevalsclub Stuttgarter Rößle.
Marco Schneider
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