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Schüler der Grundschule Neuburg-Ost feiern ein multikulturelles Sommerfest

Ein Ball reist um die Welt

Neuburg
erstellt am 13.07.2018 um 19:24 Uhr
aktualisiert am 18.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (pav) Mit den Worten "Schickt doch endlich mal den Manni vor, er trifft mit jedem Schuss das Fußball-Tor" begrüßten gestern die Schüler der Grundschule Neuburg Ost ihren Direktor Manfred Hiebl zum Sommerfest.
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Ein Schulfest für alle: Schüler, Eltern und Lehrer feiern bei sonnigem Wetter und bester Laune auf dem Pausenhof der Ostendschule
Ein Schulfest für alle: Schüler, Eltern und Lehrer feiern bei sonnigem Wetter und bester Laune auf dem Pausenhof der Ostendschule
Fotos: Viertbauer
Neuburg


Alle drei Jahre findet die große Veranstaltung statt, bei der die ganze Schulfamilie auf dem Pausenhof zusammenkommt, um ein Multikulti-Schulfest zu feiern. Da die insgesamt 354 Schüler aus 22 unterschiedlichen Ländern kommen, ist dieser multikultureller Aspekt für die Organisatoren - der Direktor, das Lehrerkollegium und der Elternbeirat - sehr wichtig. Das sah man gleich am Anfang der Veranstaltung, als jeweils zwei Schüler einer Nationalität die Besucher vom Balkon der Schule in ihrer Sprache begrüßten.

Unter dem Motto "Ein Ball reist um die Welt" haben die Organisatoren das Fest und die Fußball-WM verknüpft. Das fand Neuburgs Oberbürgermeister Bernhard Gmehling eine tolle Idee. "Fußball bewegt die Welt", erwähnte er in seiner Rede vor den versammelten Gästen. Auch für Hiebl war das Motto des Schulfests sehr gelungen, da die Kinder viele andere Kulturen kennenlernen und sich die Eltern der verschiedenen Nationalitäten einbringen können und somit wohlfühlen.
 
Fotos: Viertbauer
Neuburg



Für das leibliche Wohl der Besucher war auch gesorgt. "Wir haben mit dem Bürgerhaus im Ostend zusammengearbeitet und zwei Essensstände des Multikulti-Bürgerfestes heute bei uns auf dem Hof", sagte Schulleiter Hiebl. Der Elternbeirat verkaufte außerdem Kaffee und Kuchen. Damit sich die Schüler auch bei ihrem Sommerfest einbringen können, hat jede Klasse mit ihren Klassleitern verschiedene Stationen organisiert. "Wir haben im Unterricht für unsere Station - das Dosenwerfen - Plakate gestaltet und die Dosen leuchtend bemalt", sagte Lehrerin Gerda Schläfer-Ulherr über die Aufgabe ihrer Klasse.

Sie freue sich als langjährige Lehrerin immer wieder auf das multikulturelle Schulfest. Besonders die Möglichkeit, den Eltern die Schule näherzubringen findet Schläfer-Ulherr super. So würde die Schulgemeinschaft enger zusammenwachsen, da zum Beispiel auch die ausländischen Eltern ihre Hemmschwelle überwinden und am Fest teilnehmen. "Und natürlich freuen sich die Kinder unglaublich auf diesen Tag", sagte die Lehrerin schmunzelnd.

Das konnte eine ihrer Schülerinnen, die siebenjährige Serafina, nur bestätigen. "Unser Dosenwerfen ist echt cool und alle können die Station sehen und mitspielen", sagte die Zweitklässlerin. Bis 15 Uhr ging die Schulveranstaltung, die mit einer kurzen Verabschiedung der Schüler in ihren Klassenzimmern endete.
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