Freitag, 21. September 2018
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Bundesstraße von Weichering bis zur Zeller Kreuzung wird erneuert - Auch Strecke von Brunnen nach Karlshuld betroffen

B16 ab Montag dicht

Neuburg/Weichering
erstellt am 12.09.2018 um 15:36 Uhr
aktualisiert am 16.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg/Weichering (sja) Auf der B16 gibt es ab kommenden Montag wieder für mehrere Wochen kein Durchkommen - zumindest zwischen der Zeller Kreuzung und Weichering. Dann beginnt dort die Sanierung und bauliche Verstärkung der Fahrbahn, die voraussichtlich bis Ende Oktober dauern wird, sofern das Wetter mitspielt. Die Umleitungsstrecken erwischen die Osterfeldsiedlung sowie - mal wieder - Lichtenau, Karlshuld und Neuschwetzingen. Gearbeitet wird auch zwischen Brunnen und Karlshuld. Alles zusammen kostet rund 1,3 Millionen Euro.
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Rund 14000 Fahrzeuge sind täglich auf dem vielbefahrenen Abschnitt unterwegs, darunter zahlreiche Lastwagen. Kein Wunder also, dass die Strecke dort mittlerweile in einem denkbar schlechten Zustand ist. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist es sogar der schlechteste Bereich der gesamten B16, wier Arne Schönbrodt als verantwortlicher Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt in Ingolstadt weiß. Risse und Verschiebungen im Asphalt sind unter anderem die Folge des massiven Verkehrs, nun rücken Arbeiter und Maschinen an.

in schlechtem Zustand: Die B16 wird saniert.
in schlechtem Zustand: Die B16 wird saniert.
Janda/DK-Archiv
Neuburg/Weichering
Die Baustelle selbst umfasst rund 4,2 Kilometer und reicht vom Tanklager der Fernleitungsbetriebsgesellschaft bei Weichering bis zur Zeller Kreuzung. Dabei spielt die Zufahrt zum Tanklager eine wichtige Rolle, denn diese muss durchgehend möglich sein. Genau deshalb hatte das Bauamt im Winter im Zuge des dreistreifigen Ausbaus der Bundesstraße in Richtung Lichtenau bereits die Fahrbahn bis zu der Zufahrt saniert. Dabei setzte die Behörde wie auch bei der jetzigen Maßnahme auf eine Sanierung aus einem Guss, so dass eine Fahrbahndecke ohne Nähte entsteht, die deutlich länger haltbar sein soll. Das geht freilich nur mit Vollsperrung.

Ohne Beeinträchtigungen des Verkehrs funktioniert die Sanierung aber nicht. Dabei haben Schönbrodt und seine Kollegen in Absprache mit Polizei, Landratsamt und den betroffenen Gemeinden einen Umleitungsplan ausgearbeitet, der für möglichst wenig Unmut bei den Anwohnern sorgen soll. Der Verkehr in Richtung Ingolstadt-Nord soll demnach schon an der Zeller Kreuzung über die Bergheimer Spange abgeleitet werden, der Rest muss über Karlshuld, Neuschwetzingen und Lichtenau. In die Gegenrichtung läuft die Umleitung über die Osterfeldsiedlung und von dort nach Karlshuld und zurück auf die B16 - weil die Kurve bei Lichtenheim in diese Richtung für den Schwerlastverkehr zu spitzwinklig wäre. Gleichzeitig weist Schönbrodt darauf hin, dass in den betroffenen Orten während der Umleitungszeit Tempo 30 gilt.

Im selben Zug mit den Arbeiten an der B16 läuft auch die Sanierung der Staatsstraße zwischen Karlshuld und Brunnen. Dort hatte der Freistaat erst vor wenigen Monaten den maroden Abschnitt zwischen der Abzweigung nach Niederarnbach und Brunnen vom Landkreis übernommen, nun erfolgt die Ausbesserung der Buckelpiste. Auch die Errichtung von Wildschutzzäunen entlang des neuen dreistreifigen Bereichs der B16 bei Weichering sowie die Verbreiterung einer Bushaltestelle bei Schachhof an der Staatsstraße 2044 sind geplant.
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